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Panda Security will sich mit den großen Security-Softwareanbietern messen und das Mittelfeld endgültig hinter sich lassen. Dafür wird das spanische Unternehmen seine Security-Technik noch kleiner machen. Juan Santana, CEO von Panda, erklärte in München, was er darunter versteht und warum der Schritt ein notwendiger ist.

“Wir konkurrieren heute mit den Top-Herstellern wie Symantec genauso wie mit dem Mittelfeld und neuen Firmen wie F-Secure”, sagte Juan Santana, CEO von Panda Software. “Unser Ansatz war allerdings von Anfang an: Wie kann man das Problem lösen, dass Viren-Scanning den Computer ausbremst?”

Seiner Erfahrung nach würde ein durchschnittlicher PC, der ständig Viren scannt, nicht mehr laufen. Er wäre mit dieser Arbeit eindeutig ausgelastet und hätte keinerlei Kapazitäten mehr für seine eigentliche Funktion. Schließlich nimmt die Entwicklung neuer Malware-Exemplare rasant zu. Santana verwies auf die internen Berichte zum Aufkommen. Demnach sind im Jahr 2004 rund 50.000 neue Malware-Exemplare aufgetaucht.

Im Jahr 2007 waren es schon 1,5 Millionen. Jedoch im vergangenen Jahr sprengten 17 Millionen neue Exemplare alle Grenzen der Vorstellungskraft. Diese Explosion ist es, die Virensoftwareherstellern Kopfzerbrechen macht. Panda begegnet dem durch Minimierung und Cloud Security. Also nicht mit mehr, sondern zunächst mit weniger Power. Zumindest wirkt das für den User so. Santana erklärte den Ansatz als “umfassend, intelligent und webbasiert”.

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2 Kommentare zu Panda will Viren im Mikrokosmos bekämpfen

  • 23.2.2009 um 08:22 von wolle

    Panda – der wieselflinke Bär??
    Soso – der Ansatz war also von Anfang an, den PC nicht auszubremsen. Dieser Ansatz muss dann wohl unterwegs mal verlorengegangen sein. Vor 5-6 Jahren war die Engine von Panda auch noch schnuckelig klein und schnell.
    Aber was danach gekommen ist, war nur noch sehr schwerfällig und langsam. Und spätestens dann wusste man, dass mit 512MB freiem Speicher (als Installationsvoraussetzung) nicht der installierte Speicher gemeint war – sondern der freie Speicher, nachdem der PC hochgefahren wurde.

    Nun scheint man sich wieder auf die ursprünglichen Ziele zu besinnen.
    Das ist prinzipiell gut. Bei den Erfahrungen die ich gemacht habe, kräuseln sich mir allerdings die Nackenhaare, wenn ich vom "umfassend, intelligent und webbasiert"em Ansatz lese.

    Rosenmontäglicher Gruß,
    Wolle

  • 23.2.2009 um 11:23 von Andreas Hoffmann

    Zentraler Schutz aus der Wolke?
    Wenn ich das lese wird mir Angst und Bange. Zentrale Server sollen die Clients schützen wenn sie online sind?
    Das ist doch sehr praktisch für die Angreifer. Dann müssen sie nur noch die zentralen Panda Server hacken, um sich ein riesiges Botnet zu basteln. Ich sehe Cloud Computing eher als eine Gefahr als solche, denn einen Segen für die Menschheit.
    Es ist immer einfacher und verheerender neuralgische Punkte eines grossen Systems anzugreifen, als einzelne Zellen.

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