Spansion folgt Qimonda

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Der nächste Chiphersteller gerät durch die Wirtschaftskrise ins Straucheln: Spansion. Der US-amerikanische Flashchip-Hersteller hat Gläubigerschutz beantragt.

Spansion wurde ursprünglich als Joint Venture von AMD und Fujitsu gegründet – unter dem Namen ‘Fujitsu AMD Semiconductor Limited’ (kurz FASL). Im Jahr 2004 wurde der Hersteller dann in Spansion umbenannt. Seit 2006 ist Spansion ein eigenständiges Unternehmen mit derzeit rund 9000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 1,62 Milliarden Dollar (2007).

Die aktuelle Krise hat die Firma schwer getroffen. Ende Februar teilte Spansion mit, weltweit rund 3000 Arbeitsplätze abzubauen – etwa 35 Prozent der Belegschaft. Am 10. Februar meldete bereits ‘Spansion Japan’ Insolvenz nach dem japanischen Gesetz für Firmenumstrukturierung an.

Jetzt hat auch die Muttergesellschaft Gläubigerschutz nach dem Chapter 11 des US-Insolvenzrechtes beantragt. Man wolle sich sanieren und auf profitable Geschäftsfelder konzentrieren, teilte das Unternehmen mit. Spansion-Sparten außerhalb der USA und Japans seien nicht beeinträchtig und könnten normal weiterarbeiten.