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Das Softwareunternehmen SAP strebt einen schnellen Abbau der angehäuften Schulden und eine Verbesserung der Liquidität an.

Der SAP-Finanzvorstand Werner Brandt sagte gegenüber der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’, dass eine Kapitalerhöhung nicht angedacht sei. Zu Details wollte sich Brandt nicht äußern.

Der SAP-Vorstand wolle sicherstellen, dass das Unternehmen in Zukunft eine “angemessene Liquiditätsreserve in Höhe von mindestens 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung” habe. Der Finanzchef sagte, dass die Liquidität des Unternehmens an erster Stelle stehe. Er kündigte an, die Schulden durch die 4,9 Milliarden Euro teure Übernahme des französischen Software-Unternehmens Business Objects bis Ende 2009 komplett abzubauen. Momentan stehen noch 2,3 Milliarden Euro Schulden durch die Übernahme in der Bilanz. Zu Jahresbeginn verfügte SAP laut Brandt über Barmittel von 1,6 Milliarden Euro.

Brandt bestätigte außerdem, dass SAP an der Mittelstandssoftware ‘Business By Design’ festhalten werden. “Wir sind davon überzeugt, dass das Produkt letztendlich erfolgreich sein wird”, erläuterte Brandt.

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