CeBIT: Abwrackprämie für veraltete ERP-Software

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Pünktlich zur CeBIT haben erste Anbieter die Idee der Abwrackprämie aufgegriffen. So bietet das SAP-Systemhaus Steeb mittelständischen Unternehmen eine Abwrackprämie für ihre alte ERP-Software. Der baden-württembergische Lösungsanbieter rechnet 25 Prozent des Anschaffungspreises von alter Unternehmenssoftware beim Kauf von SAP-Lizenzen an.

“Analog zum PKW-Markt soll unsere ERP-Abwrackprämie mittelständischen Unternehmen jetzt einen Anreiz geben, sich von Altlasten zu befreien und in moderne, zukunftsfähige Software zu investieren”, so Steeb-Geschäftsführer Dr. Alexander Arnold.

Schon vor der Messe verzeichnet das Unternehmen eine ordentliche Resonanz: Die Kunden hätten sich schon gemeldet, nachdem die ersten Berichte über das Angebot veröffentlicht wurden. Die Aktion startet offiziell mit der CeBIT. Finanziert wird das Angebot nach Angaben von Steeb aus einem Prämientopf, der mit insgesamt einer Million Euro gefüllt ist. Die Abwrackprämie wird so lange angerechnet, bis diese Obergrenze erreicht ist. Die Aktion ist bis zum 30.09.2009 begrenzt.

Von der Prämie können nicht nur Neukunden profitieren, sondern auch Bestandskunden, beispielsweise wenn sie in der Logistik oder in Zweigstellen noch installierte Altsoftware durch SAP ersetzen. Als Nachweis für den Anspruch auf den Rabatt gilt die Rechnung der Altsoftware.

Die Idee und vor allem der Erfolg der Abwrackprämie hat auch andere Hersteller zu speziellen CeBIT-Angeboten inspiriert. Auch die Leingartener Firma Accenon, die Zeiterfassungssoftware anbietet, hat eine solche Prämie erdacht, bei der alte Zeiterfassungsterminals in Zahlung genommen werden.