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IT-Freiberufler verlangen im Februar weiterhin und seit einem Jahr unverändert ein durchschnittliches Honorar von 71 Euro pro Stunde. Projektanbieter kontaktieren freiberufliche IT-Spezialisten mit niedrigeren Honorarvorstellungen jedoch öfter als vor zwölf Monaten.

Das ergab die Gulp-Stundensatz-Auswertung Februar 2009. Die halbjährlich durchgeführte Analyse basiert auf den Stundensatzforderungen von 65.000 IT-Freiberuflern, die ihr Profil in die Datenbank der IT-Personalagentur Gulp eingetragen haben sowie auf 600.000 abgewickelten Projektangeboten.

Der durchschnittliche Stundensatz liegt demnach unverändert bei 71 Euro und das Preisgerüst ist stabil: IT-Freiberufler scheinen verhalten abzuwarten. Anteilsmäßig die größte Gruppe (24,2 Prozent) sind nach wie vor unverändert diejenigen externen IT-Spezialisten, die zwischen 70 und 79 Euro verlangen.

Ebenfalls keine Änderung gab es bei der Gruppe, die zwischen 60 und 89 Euro fordert: Fast zwei Drittel (62,5 Prozent) der Selbstständigen hatten im Februar 2009 ein Honorar dieser Höhe ins Profil eingetragen, vor einem Jahr waren es exakt genauso viele. Eine kleine Verschiebung gibt es dennoch: Immer mehr Freiberufler fordern Stundensätze von über 80 Euro. Ihr Anteil ist in den letzten zwölf Monaten um 8 Prozent auf 31,6 Prozent (Februar 2009) gestiegen.


Durchschnittliche Stundensatzforderungen deutscher Freiberufler seit August 2003
Bild: Gulp

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