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Verglichen mit dem Internet Explorer, Safari oder Opera hatte der Firefox-Browser im vergangenen Jahr zwar mit Abstand die meisten Löcher. Allerdings gelang es Mozilla, diese wesentlich schneller zu stopfen als dies bei der Konkurrenz von Microsoft der Fall war. Das geht aus einem aktuellen Report des Sicherheitsspezialisten Secunia hervor.

Demnach zählten die Experten 2008 im Firefox 115 Löcher, das sind fast doppelt so viele wie in den Microsoft- und Apple-Browsern zusammen. Für den Internet Explorer wurden im vergangenen Jahr 31 Lücken bekannt, für Safari 32 und für Opera 30. Immerhin: Wenn es darum ging, die Fehler zu beseitigen war man laut Secunia bei Mozilla schneller als bei Microsoft.

Dabei beziehen sich die Sicherheitsexperten allerdings nur auf jene Lücken, für die es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch keinen Patch gab. Beim Internet Explorer seien dies insgesamt sechs gewesen, beim Firefox drei. Microsoft habe durchschnittlich 110 Tage gebraucht, um die Probleme zu beheben, Mozilla 43 Tage. Eines der IE-Löcher klaffte laut Secunia 294 Tage.

Erst vor Kurzem hatte Mozilla mit der Version 3.0.7 sechs kritische Sicherheitslücken geschlossen. Microsoft plant für den nächsten Patchday am kommenden Dienstag drei Updates. Der weltweite Marktanteil des Firefox liegt laut Net Applications derzeit bei rund 22 Prozent, der Internet Explorer hat mit gut 67 Prozent seit dem Vergleichszeitraum des Vorjahres sieben Prozent verloren.

Fotogalerie: Die neuen Funktionen des IE 8 RC 1


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2 Kommentare zu Firefox doppelt so löchrig wie IE und Safari zusammen

  • 9.3.2009 um 08:25 von Ainer v. Fielen

    Löchrige Browser…
    Der ausschlaggebende Begriff ist wohl "[...]wurden Sicherheitslöcher bekannt"!

    Beim Firefox gehe ich mal davon aus, dass ein Grossteil der Fehler bekannt werden, bei den proprietären Browsern ist das wohl eher nicht der Fall. Mir scheint es fast, dass dort davon ausgegangen wird, dass ein Browser umso sicherer ist je weniger Fehler bekannt werden…

  • 9.3.2009 um 11:18 von Andreas

    Ja
    …ich wusste gar nicht, daß die Fachklientel jetzt schon auf Bild-Niveau angesprochen werden muss, um einen Artikel an die Leserschaft zu bringen… Was denkt die Redaktion über die Leser?

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