HP: Unternehmen nutzen Krise für IT-Optimierung

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Mehr als ein Drittel der befragten Geschäfts- und IT-Entscheider nutzen laut einer von HP beauftragten, weltweiten Studie die Wirtschaftskrise, um ihre IT-Umgebungen für die Zukunft zu transformieren.

Diese Unternehmen möchten jetzt die Effizienz und Effektivität ihrer IT verbessern, um nach der Krise einen Vorsprung gegenüber ihrer Konkurrenz zu haben. Das Ziel sind nicht einfach geringere, sondern vielmehr intelligentere Investitionen. Durchgeführt wurde die Studie vom Marktforschungsunternehmen PSB Research von Dezember 2008 bis Januar 2009. PSB führte dazu weltweit Interviews mit 490 Geschäfts- und IT-Verantwortlichen.

“In jedem Konjunkturzyklus gibt es Gewinner und Verlierer. Während eines Abschwungs steht mehr auf dem Spiel – manche Unternehmen nutzen eine solche Phase, um ihre Kosten zu senken und sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen”, sagt Ann Livermore, Executive Vice President Technology Solutions Group (TSG) bei HP. “IT-Lösungen von HP helfen Kunden dabei, gestärkt aus der Krise hervorzugehen und neue Wachstumschancen zu generieren.”

69 Prozent der Befragten sagten, dass in der gegenwärtigen Wirtschaftslage die Ausrichtung der IT an den Geschäftszielen wichtiger denn je sei. Genannt wurde beispielsweise der Einsatz von Technologien, um Umsatzzahlen stabil zu halten oder zu erhöhen. Andere Unternehmen wollen die IT-Unterstützung der Geschäftsbereiche verbessern. Unnötige Ausgaben verringern und mittels Modernisierung die IT-Effizienz erhöhen – das ist für viele Technologieverantwortliche der erste Schritt, um einen Beitrag zu den strategischen Unternehmenszielen zu leisten. 38 Prozent der Befragten sehen außerdem, angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage, Outsourcing als eine attraktive Alternative.

21 Prozent der Befragten sind aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eher bereit, von Mainframes auf Standardsysteme zu migrieren. Ein Hauptgrund sind die hohen Kosten, die mit dem Betrieb und der Lizenzierung der Mainframes verbunden sind. Viele Entscheider setzen auf Alternativen, die eine höhere Flexibilität bieten und zudem Kosten, Zeit und Platz sparen. Die meisten IT-Entscheider planen eine Kombination von Projekten, die IT-Prozesse konsolidieren, Redundanzen verringern und die Flexibilität erhöhen – wobei gleichzeitig die Kosten gesenkt werden sollen. Die befragten Entscheider planen in den nächsten zwölf Monaten folgende Projekte oder ziehen sie in Betracht: Server- und Speicherkonsolidierung (56 Prozent, Virtualisierung (49 Prozent, Modernisierung und Konsolidierung der Anwendungen (45 Prozent) und Automatisierung (41 Prozent).