Solid State Drive zum Festplattenpreis?

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Flash-Hersteller Samsung ist überzeugt, dass sich der Preisunterschied zwischen Flash-Speichern und herkömmlichen Festplatten aufheben wird. Wie sich der Markt in den nächsten Monaten entwickeln wird, lasse sich derzeit jedoch nicht vorhersagen.

Dabei legt der Hersteller die Preisentwicklung der vergangenen Monate zugrunde. Die jährlich sinkenden Preise, so glauben die Koreaner, könnten schon bald dazu führen, dass Solid State Drive (SSD) und Festplatte zu gleichen Preisen gehandelt werden.

Derzeit bekommt ein Anwender, der die Kapazität seines Laptops mit einem Solid State Drive abdeckt, ein leistungsfähigeres Stroage-Medium, das zudem haltbarer ist und weniger Energie verbraucht. Für diese Vorteile muss er jedoch derzeit einen Mehrpreis von 100 bis 600 Dollar, je nach Kapazität, in Kauf nehmen.

Nun sei es aber nur noch eine Frage der Zeit, bis sich SSDs preislich anpassen werden. Der Preisverfall in den vergangen Jahren hat zwischen 40 und 60 Prozent betragen. Schon in den nächsten fünf Jahren könnten SSDs daher zum gleichen Preis zu haben sein.

Noch aber wartet die SSD mit einer Besonderheit beim Preis auf. Wer die Kapazität einer Festplatte erhöhen will, kann das tun, ohne dabei für Motoren oder Spindel deutlich mehr bezahlen zu müssen. Bei einer SSD hingegen steigen die Kosten für mehr Kapazität linear. Wer also die Kapazität einer SSD erhöht, der verdoppelt derzeit auch noch den Preis.
Für das laufende Jahr jedoch hält sich Samsung noch mit Prognosen für Flash-Preise zurück.

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