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Für AMD könnte die Ausgründung der Fertigung in Globalfoundries unabsehbare rechtliche Folgen haben. Intel will AMD verklagen, weil in dessen ausgelagerten Fertigung, das rechtlich keine Unterorganisation von AMD sein soll, Technologien verwendet werden, die sich AMD und Intel bei einem Lizenztausch zusicherten. Globalfoundries nutze daher die Intel-Technolgie ohne Berechtigung, so der Vorwurf.

Bei AMD sieht man die Sachlage jedoch anders. Hier geht man nach wie vor davon aus, dass Globalfoundries ein Teil von AMD ist. Der AMD-Anwalt Harry Wolin erklärt, dass Intel offenbar auf die Vernichtung von AMD aus ist. Die perfekte Intel-Welt wäre auf jeden Fall eine ohne AMD, so Wolin gegenüber dem Branchendienst CNET.

Wolin glaube auch nicht an die Theorie, dass Intel AMD brauche, um die Wettbewerbshüter zu besänftigen. Mit diesem Problem könne Intel umgehen, glaubt er.

Der Intel-Sprecher Chuck Mulloy hingen verteidigt den Schritt. AMD sei seit knapp 40 Jahren ein Marktbegleiter. Es gehe nicht um die Auslöschung. “Es geht hier um unsere Rechte und auch um die Rechte AMDs unter dem gegenseitigen Patentabkommen.”

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