Zero-Day-Lecks in Firefox und IE8

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Am ersten Tag des Hacker-Wettbewerbs ‘Pwn2Own’ haben die Teilnehmer insgesamt vier bisher nicht veröffentlichte Sicherheitslücken in den Browsern Safari, Firefox und Internet Explorer 8 vorgeführt.

Charlie Miller, Sicherheitsanalyst bei Independent Security Evaluators, benötigte nur kurze Zeit, um über eine Schwachstelle in Safari die Kontrolle über ein vollständig gepatchtes MacBook Air zu übernehmen.

Miller erklärte, er habe die Sicherheitslücke bereits im vergangenen Jahr entdeckt. Die Wettbewerbsregeln verbieten den Teilnehmern, Details zu gefundenen Schwachstellen zu veröffentlichen. Laut Miller reicht es aus, dass ein Nutzer auf einen manipulierten Link klickt.

Drei weitere Browserlücken hat ein 25-Jähriger Student der Computerwissenschaften an der Universität Oldenburg demonstriert. Eine der Schwachstellen besteht im Internet Explorer, eine in Firefox und eine in Safari. Von den zur Auswahl stehenden Browsern widerstand damit bisher nur Google Chrome den Angriffen der Hacker.

Vom Sponsor Tipping Point erhalten die Teilnehmer für jede bisher unveröffentlichte Sicherheitslücke ein Preisgeld von 5000 Dollar. Als Bonus dürfen die Hacker die Notebooks behalten, auf denen sie die Fehler demonstrierten.

Miller hatte bereits im letzten Jahr an dem Wettbewerb teilgenommen und dabei ebenfalls eine Zero-Day-Lücke in Safari genutzt, um die Kontrolle über ein Apple-Notebook zu erlangen.

Im Wettbewerb wird auch die Sicherheit von mobilen Betriebssystemen getestet. Am ersten Tag der dreitägigen Veranstaltung gelang es jedoch keinem Teilnehmer, eine Schwachstelle in Blackberry, Android, Symbian, Windows Mobile oder iPhone Os zu finden.

Fotogalerie: Zehn Alternativen zum Internet Explorer

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