19.000 Kreditkartendaten bei Google aufgetaucht

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Die Kreditkarteninformationen von 19.000 Briten sind im Internet aufgetaucht. Wie britische Medien berichten, konnten sie unter anderem über die Suchmaschine von Google entdeckt werden. Experten gehen davon aus, dass Cyber-Kriminelle beim Handel mit den Daten diese versehentlich online gestellt haben.

Die Datensätze enthielten Namen, Adressen und die vollständigen Kartendaten von Visa-, Mastercard- und American Express-Kunden. Online gestellt wurden sie nach bisherigen Erkenntnissen von einer Gruppe Internetkrimineller aus dem Fernen Osten, berichtet die Zeitung Daily Mail.

Nach Angaben des Banken-Branchenverbandes APACS wurden die meisten Karten inzwischen gesperrt. Geld kann von den Konten der Betroffenen also nicht mehr abgehoben werden. Allerdings bestehe weiterhin die Gefahr, dass die Adressdaten für Fälle von Identitätsdiebstahl genutzt werden.

Allerdings warnte man Besitzer von Kreditkarten zu erhöhter Wachsamkeit. Offenbar sind noch einige der fraglichen Karten aktiv und es könnte sich bei den im Internet verfügbaren Daten nur um den Teil einer größeren Datenbank handeln. Der fragliche Server in Vietnam wurde inzwischen abgeschaltet, es könnte jedoch Kopien auf noch nicht entdeckten Webseiten geben.

Woher die Daten genau stammen, ist noch unklar. Offenbar wurde ein Teil aber abgegriffen, als die Kartenbesitzer bei Online-Shops bezahlten. Andere wurden vermutlich durch Phishing erlangt, hieß es.