Opera will seinen Browser durch Gesichtsmimik steuern

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‘Face Gestures’ – ein neues Feature in der nächsten Version von Opera soll die Browser-Steuerung per Gesichtsmimik ermöglichen. Insgesamt gibt es 45 Gesichtsgesten.

Damit sind Computermäuse in Zukunft wohl überflüssig. Einzige Voraussetzung ist eine Webcam, diese scannt das Gesicht und gibt die Befehle an den Opera-Browser weiter. Nutzer, die über eine Webcam und eine funktionierende F8-Taste verfügen, können mittels der insgesamt 45 Gesichtsgesten unter anderem ein neues Browser-Tab öffnen, durch Websites navigieren oder eine E-Mail schreiben.

Gesichtsgesten
Das neue Feature “Face Gestures” in Opera 10 soll eine Browser-Steuerung über die Gesichtsmimik ermöglichen.
Foto: Opera

Durch Aufplustern der Wangen lässt sich das Browser-Fenster vergrößern. Dieses Muskelgesichts-Training könnte allerdings beim Bediener vorzeitig Falten an unerwünschten Stellen erzeugen. So muss man zum Beispiel beim Hinauf- oder Herunterscrollen die Augenbrauen heben oder senken.

Das neue System basiert auf einer Gesichtserkennungstechnologie, die ausschließlich JavaScript, HTML und CSS nutzt. Die Entwicklung hat Opera zufolge über sieben Jahre gedauert. Das Feature ist laut Opera schon in der jüngsten Opera 10 Alpha enthalten.