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Aus für Linux-Handy OpenMoko

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Die Entwicklung des Linux-Handys OpenMoko wird eingestellt. Wegen Geldproblemen muss das gleichnamige Unternehmen zudem die Hälfte der Belegschaft entlassen.

Damit verfolgt Openmoko das Projekt ‘FreeRunner’, bei dem ein quelloffenes Handy entwickelt werden sollte vorerst nicht mehr weiter, so berichtet die Berner Zeitung.

Sean Moss-Pultz erklärte demmach auf der Open-Source-Messe Openexpo in Bern, dass das Unternehmen an einem kritischen Punkt angelangt sei. Diese Maßnahme sei notwendig, um das weitere Bestehen des Unternehmens zu sichern. Das erste Freerunner-Modell verkaufte sich 3000 Mal, der Nachfolger ging etwa 10.000 Mal über den Ladentisch.

Nun wolle sich das Tochterunternehmen des taiwanesischen Elektronikkonzerns FIC auf die Produktion eines weiteren Gerätes konzentrieren. Dabei handle es sich aber nicht um ein Handy. An der Entwicklung von Smartphones wolle OpenMoko jedoch festhalten. Dabei werde Openmoko weniger eigene Ressourcen verwenden als bisher und sich mehr auf den Community-Input verlassen.

Moss-Pultz appelliert daher: “Kaufen Sie FreeRunner, helfen Sie, Fehler zu korrigieren, und schreiben Sie neue Programme.”

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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