Web-Conferencing kann in Websites integriert werden

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Der Karlsruher Web-Conferencing-Anbieter Netviewer tritt an die Entwickler heran. Der Anbieter hat eine Schnittstelle geschaffen, die es erlaubt, dass Web-Conferencing in nahezu jede Website eingebaut werden kann. Dabei müssen sie die Funktion nicht ungesehen übernehmen. Als Testumgebung betreibt Netviewer ein Livesystem.

Softwareanbieter können über eine einfache Programmierschnittstelle über die Entwickler-Site das gleichnamige Programm Netviewer einbinden. So können sie beispielsweise ihr eigenes Produktportfolio um Online-Meetings erweitern.

Die selbständige Integration von Webkonferenzen in eigene Systeme richtet sich vornehmlich an Partner. Dies können beispielsweise Hersteller von Unternehmenssoftware, Unified Communications, Browsern, Instant-Messenger-Programmen oder E-Learning-Tools sein.

Deren Anwender müssen dann im Arbeitsfluss nicht mehr zwischen verschiedenen Applikationen wechseln, sondern können direkt aus dem laufenden Programm heraus in ein Online-Meeting übergehen, teilte Netviewer mit. Einer der First Mover ist Projectplace, ein Anbieter von Projektmanagementlösungen. Das Unternehmen will Projektbeteiligten kurzfristige Abstimmungen erleichtern.

Softwareanbieter können diese Zusatzfunktion selbständig und unverbindlich ausprobieren. Bei Interesse können sie Netviewer entweder als Weiterverkäufer auf Provisionsbasis einbinden oder eine Lizenz erwerben.