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Wer in Grenznähe wohnt oder sich dort gelegentlich aufhält, kennt den Effekt: Manche Mobiltelefone buchen sich ohne Vorwarnung in ausländische Funknetze ein. Wer das Display in diesen Gebieten nicht im Auge behält, bekommt wenige Wochen später die Quittung.

Der Grund: Ist das Handy – trotz Inlandsaufenthalts – im Ausland eingebucht, entstehen sogenannte Roamingkosten. Das sind Gebühren, die ausländische Netzbetreiber von fremden Kunden einfordern.

“Im ‘automatischen Netzmodus’ sucht sich ein Handy immer das stärkste Netz”, sagt dazu Roamingexpertin Pia von Houwald vom Mobilfunkanbieter E-Plus. “Ist ein ausländischer Anbieter in Grenznähe mit sehr starken Signalen zu empfangen, landet man unter Umständen in fremden Netzen und zahlt Roaminggebühren.”

Die deutschen Netzbetreiber hätten darauf keinen Einfluss, so Houwald. Sie erhalten die Abrechnungsdaten vom ausländischen Anbieter und stellen den Kunden die Gebühren in Rechnung. Houwald rät daher: “Wer in Grenznähe wohnt oder dort zu tun hat, sollte sein Handy auf die ‘manuelle Netzsuche’ umstellen. Damit bleibt das Mobiltelefon im heimischen Netz eingebucht. Nur so lassen sich ungeplante Roaminggebühren vermeiden.”


Foto: E-Plus

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Ein Kommentar zu Handy-Kostenfalle ‘Automatische Netzsuche’

  • 8.4.2009 um 09:22 von Peter

    Handyhersteller mit Handynetzbetreibern
    Es ist nur ach so toll das manche Handys so wie mein neues, sich gar nicht mehr auf manuell einstellen lassen.

    Arbeiten da Hersteller und Netzbetreiber etwa zusammen ??

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