Zuses Z3 soll auferstehen

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Er gilt vielen als Vater des modernen Rechners: Konrad Zuse. Im nächsten Jahr hätte der deutsche Ingenieur seinen 100. Geburtstag gefeiert. Anlässlich dieses Jubiläums im Juni 2010 soll der Z3, der erste Computer dieser Welt, detailliert nachgebildet werden.

Anlässlich des 100. Geburtstags des Computer-Pioniers – Konrad Zuse wurde am 22. Juni 1910 in Berlin geboren – soll im Juni 2010 der erste Computer der Welt detailliert nachgebaut werden. Das sind zumindest die Pläne des Sohnes, Horst Zuse und des Hünfelder Bürgermeisters Eberhard Fennel.

Zuse baute den ersten funktionierenden Rechner 1941. Der Z3 war der erste programmierbare Rechner mit Boolescher Logik und binären Gleitkommazahlen. Zuse legte damit einen technologischen Grundstein, der in seinen Grundzügen noch heute zum Einsatz kommt. Mit ‘Plankalkül’ entwarf Zuse zudem die erste Programmiersprache der Welt.

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Der Z3 im Deutschen Museum in München

Der nachgebaute Z3 soll in Berlin vorgeführt werden und schließlich Austellungen, Museen oder Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Einen dauerhaften Platz soll die Replik dann im Konrad-Zuse-Museum in Hünfeld bekommen.

Im Deutschen Museum in München ist eine der über 40 Abteilungen der Informatik und Mikroelektronik gewidmet. In der Ausstellung im 3. Obergeschoß finden sich auf 1020 Quadratmetern rund 700 Exponate.

Das wichtigste Werkzeug der Informatik ist natürlich der Computer. Man kann – quasi als Vorläufer – mechanische Exponate aus dem 19. Jahrhundert, frühe IBM-Großrechner und sogar und eben Zuses Z3 und auch Z4 bestaunen. Daneben wird eine große Vielfalt von mathematischen Instrumenten und mechanischen Rechenmaschinen aus der Vorgeschichte der Informatik gezeigt. Sie lassen viele Ideen erkennen, die heute zum Grundbestand des Computings gehören. silicon.de ist durch die Abteilung gegangen und hat einige der interessantesten Ausstellungsstücke im Bild festgehalten.

Fotogalerie: Bildergalerie: Museum zeigt die Geschichte des Computings

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