Cisco erweitert sein SaaS-Angebot

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Der Netzwerkausrüster Cisco hat sein SaaS-Angebot ausgebaut: Acht unternehmenseigene Rechenzentren bilden die WebEx Collaboration Cloud. Zielgruppe sind in erster Linie Großunternehmen, die WebEx-Applikationen on Demand in ihre Infrastruktur integrieren wollen.

Die Collaboration Cloud soll neben hoher Sicherheit auch eine bessere Ton-, Bild- und Übertragungsqualität sowie weitgehenden Ausfallschutz bieten. Dazu arbeite sie mit Routing-Mechanismen, die die jeweiligen Standortbedingungen wie Bandbreite und Zugangsmedien einbeziehen. Zudem würden Collaboration-Inhalte permanent durch globale Backup-Verfahren gesichert. Die Verfügbarkeit der Plattform betrage 99,99 Prozent. Pro Tag liefen im Schnitt 200.000 WebEx-Sessions über die Collaboration Cloud. Sie nutzt zudem Dienste der in der vergangenen Woche auf der RSA Konferenz vorgestellten Cisco Security Cloud.

Künftig können außerdem Edge Router der Serie Cisco ASR 1000 als Zugangsknoten zur Collaboration Cloud dienen. Dafür sorge der neue WebEx Node für Cisco ASR 1000. Er verringere unter anderem den Bandbreitenbedarf bei internen WebEx-Meetings und verbessere zugleich die Video- und Voice-over-IP-Performance.

Cisco will auf der Cisco Expo vom 28. bis 29 April in Hannover die neuesten Versionen von Cisco WebEx Meeting Center, Training Center, Sales Center und Event Center. Dort sollen auch Details zu ASR 1000 WebEx Node sowie weiteren Security-Neuerungen für ASR 1000 bekannt gegeben werden.