Collax integriert Paravirtualisierung

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Der Linux-Experte Collax bietet für seinen Platform Server nun auch die Möglichkeit zur Paravirtualisierung. Dabei greift die virtuelle Maschine direkt auf den Prozessor zu – ohne eine Emulationsschicht. Dies drücke den Performance-Verlust auf unter ein Prozent.

Konfigurationsassistenten sollen das Einrichten vereinfachen, so lasse sich die Konsole eines virtuellen Servers über ein Web-Applet mit jedem Browser aufrufen – ohne die Installation eines zusätzlichen Treibers.

Collax setzt auf die Technologie des Open-Source-Projektes kvm. Anwender könnten dadurch vorhandener PCI-Komponenten direkt in der virtuellen Umgebung via PCI Passthrough verwenden. Eine ISDN-Karte lasse sich so beispielsweise direkt von einer virtuellen Maschine zum Faxen nutzen.

Der Platform Server bietet nun zudem SAN-Unterstützung und Storage-Virtualisierung. Vorhandene physikalische Festplatten werden dabei virtuell zusammengefasst und der konsolidierte Speicherplatz je nach Anwendungsbedarf neu verteilt. Die Einbindung und Zuweisung erfolgten per grafischer Benutzeroberfläche.

“Virtualisierung rentiert sich schon nach kürzester Zeit. Administratoren können sich wieder auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren, statt mit mehreren Servern umständlich jonglieren zu müssen”, so Boris Nalbach, CEO und CTO von Collax.

Die Virtualisierung ist als Option für den Platform Server ab sofort verfügbar. Der Preis für ein Jahr beträgt 395 Euro und für 3 Jahre 995 Euro.