SEN will Nortel-Sparte

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Siemens Enterprise Communications (SEN), will sich bei Telefonanlagen stärker in Nordamerika engagieren und interessiert sich daher für Teile des insolventen Herstellers Nortel. “Das Firmenkundengeschäft ist interessant, das schauen wir uns an”, erklärte SEN-Chef James O’Neill.

“Es wäre eine gute Gelegenheit für uns in den USA”, erklärt O’Neill. Auch deshalb, weil Nortel die US-Regierung zu seinen Kunden zählt. Man wolle jedoch nicht jeden Preis für die entsprechenden Sparten bezahlen. Experten schätzen das Geschäftsvolumen der Nortel-Sparte auf rund 2 Milliarden Dollar.

Sollte eine Übernahme nicht gelingen, werde SEN, das mehrheitlich dem US-Investor Gores gehört, andere Optionen prüfen, um auf dem US-Markt Fuß fassen zu können.

Auch SEN blieb bisher nicht von den Auswirkungen der Finanzkrise verschont, sieht sich aber in einer guten Position. Man habe einigen Konkurrenten Großaufträge abjagen können und ist vor allem in Deutschland, Europa und Asien stark vertreten. Mittel- bis langfristig sehe man aber wieder ein gute Wachstumspotential.

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