Infineon borgt sich neue Mittel

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Der angeschlagene Halbleiterproduzent Infineon besorgt sich mit einer Wandelschuldverschreibung neues Geld.
Die Wandelanleihe wird von der Infineon Technologies Holding B.V., einer Tochtergesellschaft der Infineon, begeben und durch Infineon garantiert.

Das Papier wird institutionellen Investoren angeboten. Der Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen.

“Diese Transaktion stellt einen weiteren Schritt für die Refinanzierung von Infineon dar”, teilt das Münchner Unternehmen mit.

Die Anzahl der Aktien, die der Wandelanleihe zu Grunde liegen, beläuft sich auf bis zu 74.950.000 Stammaktien mit einem rechnerischen Anteil des Grundkapitals von 2 Euro je Aktie. Gemessen am Schlusskurs vom 15. Mai wird der Gesamtnennbetrag ungefähr 203,1 Millionen Euro betragen.

Der feste Kupon soll zwischen 7 bis 8 Prozent p.a. bei halbjährlicher Zahlung liegen. Sofern nicht zuvor gewandelt, wird die Wandelanleihe bei Fälligkeit zu 100 Prozent des Nennbetrags zurückgezahlt.

Der Hersteller kämpft seit Monaten um eine Refinanzierung und bis zum Sommer 2010 insgesamt noch 600 Millionen Euro tilgen. Ein Rückkaufangebot vergangene Woche brachte lediglich 52 Millionen und nicht wie erhofft 200 Millionen Euro ein.

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