Dell bringt Netbooks für Schüler auf den Markt

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In quietschgrün kommt es daher – das neue Dell Latitude 2100 – das vor allem für den Einsatz an Schulen gedacht ist. Damit wagt Dell den schwierigen Schritt in den sogenannten Bildungscomputer-Bereich. An Beispielen, wie dem XO-Laptop und Intels Classmate PC konnte man sehen, das diese Feld nicht sehr einfach ist.

Die Ausstattung des Dell Latitude 2100 entspricht dem Standard herkömmlicher Netbooks. Mit einer Intel-Atom-CPU, 1 GByte RAM, Ubuntu-Linux oder Windows XP als Betriebssystem ist der Mini vielen anderen Netbooks sehr ähnlich. Das Chassis allerdings fällt dicker und damit robuster aus als üblich. Die Abdeckung ist mit einer Gummierung überzogen, die Tastatur gegen Aufpreis auch mit mikrobakterieller Beschichtung lieferbar.

Kevin Turner
In froschgrün, rot und blau gibt es das Schüler-Netbook.
Foto: Dell

Ein besonderes Merkmal ist jedoch, das 10,1 Zoll große Display mit einer Auflösung von 1024 mal 576 Pixeln, welches optional auch als Touchscreen erhältlich ist. Zu den besonders fürs Klassenzimmer interessanten Merkmalen gehört eine kleine Leuchte auf der Abdeckung namens ‘Network Activity Lid’. Sie kann zum Beispiel anzeigen, ob ein Schüler im Internet surft, statt die gestellte Aufgabe zu bearbeiten, oder in beliebiger Weise von Anwendungen genutzt werden.

Eine Dockingstation fürs Klassenzimmer, die sogenannte ‘Mobile Computing Station’ ist für 24 Netbooks ausgelegt. Der Preis beginnt bei 279 Euro für die Linux-Variante. In dieser Grundvariante sind eine Atom N270-CPU, 512 Megabyte RAM, Ubuntu 8.12 un deine 80 Gigabyte große SATA-Festplatte sowie WLAN und ein Dreizellenakku verbaut. Die Windows XP-Variante kostet rund 349 Euro. Für eine Webcam muss man einen Aufpreis von zehn Euro bezahlen und für den Touchscreen müssen nochmal 40 Euro obendrauf gelegt werden.

Kevin Turner
So einfach lässt sich der Rechner transportieren.
Foto: Dell