Cloud Security für den Mittelstand

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Der japanische Sicherheitsspezialist Trend Micro hat seine Mittelstandslösung ‘Worry-Free Business Security’ erneuert. In die Version 6.0 wurde weitere Funktionen aus Trend Micros Cloud-Client-Sicherheitsinfrastruktur ‘Smart Protection Network’ eingebaut.

Neu ist nach Angaben von Trend Micro unter anderem das integrierte URL Filtering. Damit lassen sich Websites blockieren, die anstößige Inhalte aufweisen oder ein Sicherheitsrisiko darstellen. Der Filter ist konfigurierbar. So lässt sich die Filterstärke einstellen, können Regeln definiert werden und lässt sich die Internetnutzung nach Arbeitszeiten und Pausen steuern.

Mit der Funktion ‘Smart Scan’ wird der Schutz vor Virenbefall erhöht. Smart Scan nutzt die File-Reputation-Technologie des Smart Protection Network und verhindert, dass infizierte Dateien auf Server oder PCs gelangen. Da bis zu 80 Prozent der Prüftechnologien nur auf dem lokalen Sicherheitsserver vorgehalten werden, ließen sich Performance-Einbußen der Computer mittel- und langfristig verhindern, hieß es von Trend Micro.

Über die Funktion ‘Smart Feedback’, die ebenfalls auf dem Smart Protection Network basiert, werden sicherheitsrelevante Informationen an Trend Micro zurückgemeldet. Dort werden sie ausgewertet und führen unmittelbar zu einer Aktualisierung der Trend-Micro-Lösungen in der Cloud. Dadurch seien alle Kunden automatisch vor neuen Bedrohungen geschützt, ohne die lokal installierten Komponenten aktualisieren zu müssen, so der Hersteller.

Neu ist zudem ‘USB Device Threat Prevention’. Diese Funktion schützt PCs und Server vor infizierten USB-Geräten, die automatische Installation von Anwendungen im Netzwerk wird verhindert. Worry-Free Business Security 6.0 steht ab dem 5. Juni auf Deutsch in den Versionen ‘Standard’ und ‘Advanced’ zum Download zur Verfügung.