Hacker kennen keine Wirtschaftskrise

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Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben Hacker Hochkonjunktur. Das zeigt eine Studie des Sicherheitsanbieters Vasco Data Security. Basis für die Auswertung waren die Daten aus 700 kleinen und mittelgroßen Unternehmen mit fünf bis 250 Internet-Anwendern.

Nach Angaben von Vasco ergab sich im Vergleich zu den Ergebnissen aus dem Vergleichszeitraum des Vorjahres folgendes Bild:

  • Die Anzahl aktiver Viren hat sich gegenüber dem ersten Quartal 2008 mehr als verdreifacht. Dabei gibt es annähernd drei Mal so viele unterschiedliche Virentypen.
  • Während die Standard-Schädlinge wie Netsky oder Bagle stagnieren, nimmt die Zahl der Phishing-Versuche und Banking-Trojaner immer weiter zu. Hier erweist sich das Geschäft der Hacker als krisenfest: Betrüger haben es trotz Wirtschaftsflaute auf Passwörter abgesehen – und auf das Geld ahnungsloser Computer-Anwender.
  • Die Menge an Spam blieb in etwa gleich. Es gibt aber mittlerweile bessere Technologien für die Abwehr.
  • Immer mehr Angestellte surfen im Internet. Hier ist ein Anstieg um 32 Prozent zu beobachten. Für die nicht-berufliche Nutzung gibt es zunehmend betriebsinterne Regelungen.