Innenminister drängen auf Verbot von Gewalt-Games

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Die Innenminister der 16 deutschen Bundesländer wollen ein baldiges Verbot von Computerspielen mit hohem Gewaltanteil in der Handlung erwirken. Die Politiker wollen so zukünftig Amokläufe verhindern.

In dem Beschluss der auf der Frühjahrkonferenz in Bremerhaven am Freitag beschlossen wurde heißt es, dass ein Herstellungs-und Verbreitungsverbot so schnell wie möglich umgesetzt werden müsse.

Das Verbot gelte für Computerspiele, “bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist”, heißt es in dem Beschluss.

“Durch Killerspiele sinkt die Hemmschwelle zur Gewalt”, sagte Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) gegenüber der ‘Welt Online’. “Amokläufer haben sich vor ihren Taten immer wieder mit solchen Spielen beschäftigt.” Er forderte den Bundestag auf, das Herstellungs- und Verbreitungsverbot noch vor der Bundestagswahl zu ermöglichen.