Handy-Design: Vom Goldbarren-Handy zum Kosmetikspiegel

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silicon.de hat die Design-Sünden unter den Smartphones und Handys aufgedeckt. Dabei ist vor allem Motorola der Vorreiter für die unansehnlichsten Mobiltelefone.

Für viele Handy-Nutzer gilt: Ein Handy soll nicht nur telefonieren können, es muss auch ein Hingucker sein. Gerade ausgefallene Design-Handys sind bei den Käufern besonders beliebt. Aber, wie wir alle wissen: Die Geschmäcker sind nun einmal verschieden. Was für den Einen revolutionäres Design ist, erscheint dem Anderen auf den ersten Blick wie Handy-Schrott.

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Asiatische Hersteller greifen besonders gern zu besonders farbigen Designs oder zu Antennen, die aus jedem Handy einen unhandlichen Klotz machen. Aber auch Hersteller wie Nokia und Sony Ericsson haben ebenfalls den ein oder anderen Design-Fehlgriff im Programm.

So hat ein chinesischer Hersteller auf der taiwanischen Elektronikmesse Computex 2009 das ‘XpPhone’ vorgestellt, ein Smartphone mit Windows XP als Betriebssystem. Der Name des Mini-Rechners mit Telefonfunktion ist nicht sonderlich originell, zeigt aber auf einen Blick, um was es sich handelt. Das ‘XpPhone’ hat einen 4,8 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 800 mal 480 Pixel und eine seitlich ausziehbare Volltastatur inklusive Mini-Touchpad und eigenem Zahlenblock.

Allerdings ist dieses Smartphone ein ziemlicher Klotz, da hilft es auch nicht, dass der Hersteller es als Minicomputer anpreist. Denn dazu ist das XpPhone für den Office-Betrieb unterwegs eigentlich wieder viel zu klein.

Selbst das so hoch gepriesene Google Android G1 kommt, zumindest beim ersten Eindruck, als hässliches Entlein daher und entpuppt sich später jedoch als schöner Schwan. Legt man allerdings G1 und Apple iPhone nebeneinander, würde man wohl viele eher das iPhone auswählen. Das ist wie gesagt, alles reine Geschmackssache.