Aus für Suns ‘Rock’?

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Eines der ersten Opfer der Oracle-Übernahme von Sun könnte der neue UltraSparc, das Prestige-Projekt der Sun-eigenen Chip-Entwicklung sein. Seit fünf Jahren arbeitet Sun unter dem Code-Namen ‘Rock’ an der CPU.

Das berichtet die New York Times unter Berufung auf zwei namentlich nicht genannte Personen, die in die Pläne Suns eingeweiht sein sollen. Mit dem Nachfolger der beiden Niagara-Chips, mit denen Sun bereits einige Erfolge feiern konnte, wollte Sun wieder in Konkurrenz mit IBM und Intel bei Server-Chips treten.

Von Sun liegt zu den Gerüchten noch kein Kommentar vor.

Im Mai 2007 berichtete Sun, dass man zum ersten Mal Solaris auf Rock gebootet habe. Mit der CMT (Chip-Multithreading Technology) wollte Sun vor allem in Anwendungsbereichen wie Datenbanken, ERP oder anderen Anwendungen mit hohen Durchsätzen neue Leistungsrekorde brechen.

Rock, der mit 16 Kernen konzipiert ist, sollte ursprünglich 2008 auf den Markt kommen. Doch bislang musste Sun die Einführung aufgrund von technischen Problemen immer weiter verschieben. Die übrigen Sparc-Prozessoren seien übrigens nicht von den Einsparungen betroffen.

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