Oracle bügelt Virtual Iron nieder

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Kaum einen Monat und eine Woche hat Oracle gebraucht, um den frisch übernommenen Hersteller Virtual Iron den Garaus zu machen.

Das berichtet jetzt der britische Branchendienst ‘The Register’. Demnach teilte Oracle an Partnerunternehmen von virtual Iron in einem Brief mit, dass es die Weiterentwicklung aller Produkte von Virtual Iron stoppen werde und Neukunden würden nicht mehr beliefert werden.

In einem zweiten Brief erklärte Oracle, dass Partner mit Ende Juni auch an Bestandskunden keine weiteren Lizenzen verkaufen dürfen. Auch vor diesem Termin dürften nur unter ganz bestimmten Bedingungen neue Lizenzen verkauft werden.

Bei der Übernahme hatte Oracle, das im Vergleich zu anderen Virtualisierungs-Spezialisten wie VMware oder Xensource eher kleine Unternehmen, als “führenden Anbieter von Server Virtualisierungs Management Software” bezeichnet.

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