eBusInstand: Standardisierung für den elektronischen Geschäftsverkehr

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Der deutsche Mittelstand könnte bei der Zusammenarbeit mit der Großindustrie Kosten in Millionenhöhe einsparen, wenn für den elektronischen Geschäftsverkehr gewisse Standards vorgegeben wären.

Hier soll das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte Projekt ‘eBusInstand’ ansetzen. Unter der Federführung des FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe schaffen elf deutsche Unternehmen sowie der Standardisierungspartner eCl@ss e.V. erstmals Voraussetzung und Lösungen für einen standardisierten elektronischen Geschäftsverkehr für die Abwicklung von Montage-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten von der Ausschreibung bis zur Rechnungsstellung.

In die Entwicklungen einbezogen sind auch Materialaufmaß, Bestellung und Verbrauchserfassung. Dafür werden die Materialstammdaten mit den Stammdaten für Dienstleistungen in Beziehung gesetzt. Das Anfang 2008 begonnene Projekt geht jetzt in die Anwendungsphase.

Bei der elektronischen Materialbeschaffung hat sich BMEcat als Standard durchgesetzt. Ziel von eBusInstand ist es, vergleichbare Standards für Dienstleistungen im Bereich industrieller Instandhaltung zu etablieren, so dass diese über Kataloge eingekauft werden können.

“Hier nimmt das Projekt eine Eisbrecherfunktion wahr”, sagte Dr. Rolf Hochreiter, Referatsleiter im BMWi. Nachdem das Design der Geschäftprozesse für die beispielhaft untersuchten Dienstleistungen abgeschlossen ist und erste Softwarewerkzeuge fertiggestellt sind, beginnen die beteiligten Unternehmen nun mit der Piloterprobung.

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