Microsoft und EU sprechen über Kartellvorwürfe

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Einem Bericht zufolge soll sich Microsoft derzeit in Sondierungsgesprächen mit Vertretern der EU sich um eine Einigung bei verschiedenen Vorwürfen gegen den freien Wettbewerb bemühen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg erklärt, dass sich Microsoft noch um verschiedene Lösungen bemühe, bevor die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes zum Ende des Jahres aus dem Amt ausscheidet.

Eines der Themen, die derzeit zwischen den Kontrahenten besprochen werde, betreffe die Bündelung des Internet Explorers. Weitere Punkte haben offenbar mit Office zu tun, heißt es von Bloomberg.

Die EU hat festgestellt, dass der Einschluss eines Browsers in ein Betriebssystem den Wettbewerb einschränkt. Als Lösung für das Problem könnte Microsoft möglicherweise Windows 7 in Europa ohne Browser veröffentlichen. Die EU-Kommission hatte auch erwogen, Microsoft zu zwingen, mit dem Betriebssystem Konkurrenzprodukte wie Opera oder den Firefox mit zu distribuieren.

Gegen Microsoft Office wurde Anfang 2008 nach Beschwerden einer Handelsvereinigung ein Verfahren eröffnet. Derzeit liegen weder von der EU noch von Microsoft Kommentare zu dem Bericht vor.

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