Verschwundenes iPhone treibt Chinesen in den Selbstmord

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In chinesischen Medien kursierten Berichte von einem Suizid, der offenbar mit dem Verschwinden eines iPhone-Prototypen zusammenhängt. Inzwischen hat Apple den Tod eines jungen Angestellten bestätigt. Der 25-Jährige war ein Mitarbeiter des Apple-Zulieferers Foxconn. Nun wolle Apple selbst Nachforschungen anstellen und deren Ergebnis abwarten.

Wie chinesische Medien berichten soll dem Mitarbeiter ein iPhone-Prototyp der vierten Generation abhanden gekommen sein. Sun Danyong hat für den Prototypen die Verantwortung getragen und hat sich, nachdem er den Verlust bemerkte, von einem Hochhaus gestürzt.

Der 25-Jährige sollte 16 Prototypen des neuen Modells an Apple versenden. Er musste seinem Arbeitgeber gegenüber aber eingestehen, dass einer davon fehlte. Foxconn ist ein langjähriger Fertigungspartner von Apple. Das chinesische Unternehmen hat bereits sämtliche iPod- und iPhone-Modelle für die Amerikaner produziert.

Von Apple heißt es dazu: “Wir trauern um den tragischen Verlust dieses jungen Angestellten und warten die Ergebnisse der Nachforschungen zu seinem Tod ab.” Sprecherin Kristin Huguet erklärte: “Wir erwarten von unseren Zulieferern, dass sie alle Angestellten mit Würde und Respekt behandeln.”

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