Streitgespräch: Twitter ja oder nein?

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Microblogging ist nur ein Hype, der sich bestenfalls in Wohlgefallen auflösen wird, meint ein silicon.de-Redakteur. Der silicon.de-Twitter-Beauftragte aber sieht riesen Potential.

Redundant, irrelevant und selbstreferentiell. Das sind die Kritikpunkte, die sich Twitter von einem silicon.de-Redakteur gefallen lassen muss. Und angesichts der Tatsache, dass eben viele Twitter-User, die gleichen Nachrichten verbreiten, sich darüber beschweren, dass es noch nicht Freitagabend ist, oder sich darüber austauschen, wie man möglichst schnell, möglichst viele Follower auf Twitter generiert, lassen sich diese Argumente nicht ganz von der Hand weisen.

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Vieles auf diesem sehr stark emotionsgelenkten Medium dreht sich also ums Sehen und Gesehenwerden, wie auf dem Schwabinger Boulevard. Ganz recht und leider nur allzuoft sehr wahr, entgegnet der silicon.de-Twitter-Beauftragte. Aber diese Nutzungsweise entspringe einem Hype, der das Experimentieren mit dem neuen Medium provoziert. Twitter leide eben noch an der einen oder anderen Kinderkrankheit.

Doch in den geäußerten Kritikpunkten liege ja eben auch eine große Chance, wie etwa in der Redundanz, also der Tatsache, dass eine Nachricht mehrmals bei verschiedenen Teilnehmern in der Timeline auftauche. Denn durch das Abonnieren verschiedener Feeds bekomme man ja auch die Chance, seine Quellen zu diversifizieren.

Und wer mit Mitteilungen über den Gesundheitszustand seines Goldhamsters nerve, dem könne man ja schließlich ohne weiteres die Gefolgschaft verweigern. Über die Zukunft des Microblogging wird also vor allem der Nutzer aber noch viel mehr die Art und Weise der Nutzung entscheiden, so der silicon.de-Twitter-Beauftragte.

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