Anwenderbericht: Almatis ordnet mit SAP APO die Auftragsbücher

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Wenn in einem Stahlwerk das glühendheiße, flüssige Metall aus dem Hochofen seinen leuchtenden Weg nimmt, dann fließt es mit großer Wahrscheinlichkeit durch Rinnen und Pfannen, bei denen das Aluminiumoxyd des Frankfurter Mittelständlers Almatis zum Einsatz kommt. Seit einigen Monaten ist der Auftragseingang auf ein SAP SCM standardisiert und seitdem laufen hier die Prozesse um etwa 70 Prozent schneller.

Viele Kunden kaufen weitgehend standardisierte Produkte. Manche haben aber ganz spezielle Anforderungen an den Werkstoff, der in verschiedenen chemischen Verfahren entwässert und strukturiert wird. Gleichzeitig ist die Herstellung der Tonerdeprodukte vorgegebenen Produktionszyklen unterworfen. Keine leichte Aufgabe also, dem Kunden mitzuteilen, wann er denn mit der Ware rechnen kann.

“Wir hatten aber noch eine besondere Herausforderung, weil wir die Produktion durch ein besonderes Verfahren steuern, das angelehnt ist an das Toyota-Produktionssystem”, erklärt Katja Rimsa, Manager Special Projects Global Supply Chain Management, von Almatis. Dabei gelten ganz bestimmte Regeln, nach denen gearbeitet wird. Mit so genannten Kanban-Karten wird der Kreislauf zwischen Lager und Fertigung geregelt.

So ist jede Palette im Lager durch eine eigene Karte repräsentiert. Nimmt man eine Palette aus dem Lager, geht die Karte in die Produktion zurück. Innerhalb von vorgegebenen Wiederbeschaffungszeiten muss die neue Palette wieder im Lager sein, und mit ihr die Kanban-Karte.

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