IBM-Software nutzt Sensordaten für Geschäftsprozesse

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IBM hat die neue Software ‘WebSphere Sensor Events’ vorgestellt, welche große Volumen von Sensordaten sammelt und analysiert. Anwendungsgebiete finden sich unter anderem in intelligenten Lieferketten und zu optimierenden Produktionsprozessen.

Sensoren sind Teil des täglichen Lebens und werden in zahlreichen Objekten verwendet, vom Thermostat bis zum automatischen Licht-Dimmer, der auf die Helligkeit reagiert. Unterschiedlichste Sensoren überwachen und steuern auch den Wasserdurchfluss in Leitungen, den Verkehr auf der Autobahn, seismische Aktivitäten, die Luftqualität und den Stromdurchfluss im Energieversorgungsnetz.

Ein Wachstumssektor ist vor allem der Einsatz von RFID-Sensoren für die Nachverfolgung und Identifikation von Objekten. ‘WebSphere Sensor Events’ erfasst die von den Sensoren gelieferten Daten und verknüpft diese automatisiert mit den vorhandenen Geschäftsprozessen auf Basis vorher festgelegter Regeln oder definierter Events. Dabei umfasst die Software das gesamte Spektrum: Von der Datenerfassung bis zur Integration mit Systemen für Analyse und Management von vorhandenen oder neuen Geschäftsprozessen.

Durch die Software erhalten Unternehmen, laut IBM, Zugang zu Informationen, mit denen sie alltägliche Vorkommnisse besser voraussehen und angemessener darauf reagieren können. Die Informationen aus vernetzten Sensoren leisten direkt einen Beitrag zur Verbesserung des Alltagslebens, wenn sie beispielsweise den Verkehrsfluss in Großstädten beschleunigen, die Echtheit von Medikamenten oder Markenprodukten belegen oder detaillierte Informationen über die Herkunft von Lebensmitteln geben.

Die Technologien beruhen unter anderem auf der von IBM akquirierten AptSoft Corporation für die Verarbeitung von Business-Events sowie auf Funktionalitäten für BPM und Event-Management aus der WebSphere und Tivoli Software.