Die beklopptesten Fehlermeldungen

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In dem Augenblick, in dem sie erscheinen, ist den wenigsten von uns zum Lachen zu Mute. Denn oft machen Fehlermeldungen das eigentliche Problem nur schlimmer, indem sie vorgaukeln, es gebe eine einfache und schnelle Lösung für das Problem. Eine glatte Lüge. Mit etwas Abstand betrachtet aber, ist so manche Fehlermeldung Comedy pur.

Ein schönes Beispiel ist eine Fehlermeldung aus vergangenen DOS-Tagen: “No Keyboard present”. Das alleine wäre ja nicht so schlimm, wäre da nicht die offenbar einzige Lösung für das Problem: “Press F1 to continue”. Später hat Microsoft dann automatische Fehlerberichte erfunden – die manchmal mit sich selbst ein Problem hatten: “An error has occured while creating an error report.”

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Überhaupt deuten manche Fehlermeldungen auf Persönlichkeitsstörungen von Windows hin. Mit dem Service Pack 2 für Windows XP beispielsweise lieferte Microsoft das Feature ‘Data Execution Prevention’ aus – als Vorbeugung gegen Viren und andere Sicherheitsbedrohungen. Wie sich herausstellte wurde XP SP2 im Laufe der Zeit allerdings etwas paranoid und begann, sich selbst zu verdächtigen.

In anderen Fällen konnte sich Windows NT Server 4.0 plötzlich nicht mehr an sich selbst erinnern, Excel weigerte sich, geschlossen zu werden und Windows wollte nicht bei der Arbeit gestört werden oder fühlte sich gelangweilt :”Nothing to do.”

Highlight aber ist eine Fehlermeldung, die – man muss fast sagen leider – nicht sehr weit verbreitet war. Betroffen waren Windows-2000-Nutzer, die sich für das Kerberos-Projekt am Massachusetts Institute of Technology einloggen wollten. Diese allerdings bekamen große Augen angesichts der Information, dass ihr Passwort 18.770 Buchstaben lang sein und sich von den vorangegangenen 30.689 Passwörtern unterscheiden müsse.

So mancher User hätte da wohl gerne folgende Fehlermeldung losgeschickt – ursprünglich gesichtet unter Windows ME: “ has caused an error in . will know close.