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Durch die virtuelle Nutzung von Software, Speicher, Rechenleistung und IT-Infrastrukturen über das Internet könnten Unternehmen bis zu 25 Prozent ihrer IT-Kosten sparen. Dennoch ist das so genannte Cloud Computing bisher nur bei 10 Prozent der Unternehmen fester Bestandteil der IT-Strategie.

Das geht aus einer aktuellen Studie der Managementberatung A.T. Kearney hervor, zu der 50 IT-Manager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden. Deren Firmen haben allesamt einen Umsatz von mindestens 500 Millionen Euro und stammen aus den Branchen Kommunikation/High-Tech (32 Prozent), Automotive (23 Prozent), Prozessindustrie (18 Prozent), Consumer und Retail (12 Prozent) und Finanzen (12 Prozent).

Vor allem die virtuelle Nutzung von IT-Infrastrukturen, Infrastructure-as-a-Service, wird demnach in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen und die Geschäftsmodelle vieler IT-Dienstleister in Bedrängnis bringen. Als wesentliche Gründe für den zögerlichen Umgang mit Cloud Computing nannten die befragten IT-Manager Sicherheitsbedenken, Kontrollverlust und fehlende Angebotstransparenz.

“Die Vorteile von Cloud Computing liegen auf der Hand: Unternehmen müssen nur noch genau die IT-Leistung bezahlen, die sie auch nutzen, da alle Services bedarfsgerecht skaliert und aus Fixkosten variable Kosten werden”, sagt Michael Römer, Prinzipal bei A.T. Kearney und Autor der Studie.

Michael Römer
Michael Römer
Foto: A.T. Kearney

Umso verwunderlicher erscheint, dass nur knapp mehr als die Hälfte der befragten IT-Manager sich bereits mit Cloud Computing auseinander gesetzt haben: Lediglich jeder Zehnte gab an, dass Cloud Computing bereits fester Bestandteil der eigenen IT-Strategie sei, während 25 Prozent derzeit noch die Anwendung prüfen. Für 35 Prozent der Befragten hat das Thema noch gar keine Relevanz. Zudem zeigt sich, dass sich noch keine einheitliche Definition von Cloud Computing in der IT-Community etabliert hat.

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