Android vs. iPhone: Wer navigiert besser?

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Navigation mit dem Handy beziehungsweise Smartphone wird zunehmend zum Standard. Überraschendeweise hat ausgerechnet das Über-Gerät iPhone lange auf eine entsprechende Anwendung warten lassen. Doch nun gibt es welche.

Kollege Daniel Schräder von CNET.de hat Navigons Mobile Navigator auf einem iPhone 3G S mit CoPilot Live von ALK auf einem HTC Magic verglichen. Der Navigator ist eine “echte On-Board-Navigation”: Das Kartenmaterial befindet sich nicht auf den Servern des Anbieters, sondern im Gerätespeicher. Das Handy übernimmt die Berechnung der Route. Somit eignet sich das entsprechend ausgestattete iPhone auch für Fahrten ins Ausland – würde das Kartenmaterial nämlich auf den Servern des Anbieters liegen, wären die Kosten für die Datenübertragung im Ausland immens.

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Der CoPilot ist ebenfalls eine On-Board-Navi-Software samt Kartenmaterial, ausgelegt für Smartphones mit dem Android-Betriebssystem von Google. Die Regionalversion mit Kartenmaterial von Österreich, Deutschland und der Schweiz ist für knapp 30 Euro zu haben. Wer durch ganz Europa navigieren möchte, zahlt gute 60 Euro. Die regionale Ausführung des Mobile Navigator kostet dagegen 70 Euro, die Europakarte ist mit 99 Euro gar teurer als günstige Komplettgeräte – die teilweise sogar mit Kartendaten von ganz Europa kommen. Ohne Aufpreis.

Wer die Anschaffung also vom Kostenfaktor abhängig macht, hat sich nun vermutlich bereits entschieden. Doch es gibt noch weitere wichtige Auswahlkriterien, die Installation und die Nutzung etwa: CoPilot Live findet sich im Android Market auf dem HTC Magic, der Mobile Navigator von Navigon ist im App Store des iPhones verzeichnet. Das Kartenmaterial wird im Anschluss über WLAN installiert.

Beim Start müssen Nutzer beider Angebote vergleichsweise lang warten. Auf dem iPhone 3G S nimmt der Mobile Navigator in gut acht Sekunden die Arbeit auf, der CoPilot braucht mit 12 Sekunden fast ein Drittel länger. Dies kann aber durchaus am schnelleren Prozessor des neuen iPhone liegen.