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Als einziges Systemhaus in Deutschland nimmt Computacenter am ‘Microsoft Windows 7 First Wave Programm’ teil und konnte daher schon vor der offiziellen Markteinführung des Vista-Nachfolgers Erfahrungen mit dem Betriebssystem sammeln. Ein Interview mit Jochen Rapp, Practice Leader für Workplace Solutions bei Computacenter.

silicon.de: Rund 50 Computacenter-Mitarbeiter aus Abteilungen wie Vertrieb, Management oder IT setzen seit einigen Wochen Windows 7 ein. Sind diese Mitarbeiter zufrieden?

Rapp: Ja, sie sind sehr zufrieden! Durch ihre Begeisterung und Mundpropaganda haben sie auch großes Interesse bei anderen Kollegen geweckt. Wir erhalten sehr viele Anfragen bezüglich der nachträglichen Aufnahme in die Pilotgruppe.

Jochen Rapp
Jochen Rapp
Foto: Computacenter

silicon.de: Welche Funktionen von Windows 7 haben sich denn als besonders nützlich erwiesen?

Rapp: Die integrierte Desktop-Suche ist im Vergleich zu Vista noch einmal deutlich verbessert worden. Die Ergebnisse treffen noch besser und sind grafisch deutlich besser aufbereitet. Zudem gibt es sehr gute Search-Add-ons, die außerhalb des lokalen Systems vorliegende Suchergebnisse – zum Beispiel SharePoint-Portale – direkt in die Ergebnisse der lokalen Windows-7-Suche integrieren.

Das Ansprechverhalten der Oberfläche ist jetzt reibungsfrei und lässt keine Performance-Wünsche mehr offen. Das System reagiert jetzt auf Benutzereingaben so, wie man es als normaler Anwender auch erwarten würde. Die neue Taskleiste macht den Zugriff auf die häufigsten Programme und auch Dokumente besonders einfach.

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19 Kommentare zu Windows 7 begeistert Mitarbeiter

  • 2.9.2009 um 14:31 von Ace

    Das nennt man also problemlos…
    …es läuft alles fantastisch…! Man muss nur alles auffrischen und austauschen, paar Treiber suchen, warten bis SAP und Co. laufen…und und und… aber sonst ist ja alles super…

    Irgendjemand hat da etwas nicht verstanden…ganz besonders ich selbt !

  • 2.9.2009 um 20:29 von Martin

    Einfach unglaublich….
    Ich habe Windows 7 selbst gegen Vista und XP mit Drittanbietersoftware getestet, sowohl auf modernen, als auch älteren Rechnern. Vista und Windows 7 haben sich hier ohne wirkliche Unterschiede gezeigt und XP war immer schneller bei Starten der Programme und im Laufverhalten flexibler. Schon erstaunlich, woher der Mann seine super Bewertung hernimmt, wenn er danach nur noch negativ berichtet. Da ist wohl jemand mal wieder sehr stark auf Microsoft angewiesen und hat noch niemals über den Tellerrand geschaut. Mehr als Traurig das Systemhaus!

  • 3.9.2009 um 07:12 von Hola

    So schlecht ist Windows 7 wirklich nicht…
    Habe Windows 7 auch seit ein paar Wochen auf meinem Büro-PC installiert.
    Natürlich haben wir hier kein so großes Netzwerk (lediglich ~ 100 Clients) aber aus Erfahrung muss ich sagen, dass keine unserer Anwendungen Probleme macht.
    Natürlich funktionieren die Office-Standardanwendungen von Microsoft (Version 2007), aber auch der Client für die ERP – Software (proAlpha), der AntiVirus (Trendmicro) und unsere Adminanwendungen funktionieren problemlos. Natürlich sollte keine Veraltete Software eingesetzt werden, die aktuellen Versionen sind aber, soweit ich es bisher erfahren konnte, kein Problem…

    Bezüglich Treibeer (Drucker, eingebaute Hardware, zusätzliche USB-Peripherie,..) bin ich bisher auch an keine Grenzen gestoßen, allerdings habe ich auch ein recht aktuelles System. Ob ich Windows 7 auf einem etwas älteren PC, der auch nicht die Leistungen bringt, installieren würde, bezweifle ich allerdings, jedoch eher Windows 7 als Windows Vista.

    Fakt ist, dass der Schritt von Windows Vista auf Windows 7 auf jeden Fall durchgeführt werden sollte. Die Performancesteigerung ist unvergleichbar

  • 3.9.2009 um 07:48 von MMiklavcic

    Euphorie oder Absicht?
    Auch wenn ich mich persönlich sehr für Windows7 interessiere, fällt mir auf, dass auf "silicon.de" kaum ein kritisches Wort zu Win7 fällt. Liegt das daran, dass man Microsoft-freundlich eingestellt ist – oder hat man sich wirklich bei MS in Sachen "Qualitätsmanagement" angestrengt???

  • 3.9.2009 um 08:27 von Max

    Problemlos?
    Da gebe ich Ace vollkommen recht. Problemlos waren immer die Microsoft-programme. Aber wehe man benutzt was anders. Wie z.B. Lotus Notes. Alleine die Aussage IE 8 ist notwendig sagt viel aus. Man sollte auch bedenken, das viele Hersteller die Treiber für Windows 7 noch nicht haben. Oder sogar garnicht mehr angeboten werden. ICh kenne die Probleme bei dem elenden Vista 64 Bit. Wenn SAP nicht läuft oder nach upgrate neu installiert werden muß. Dann kommt bei ein paar hundert User schnell große Freude auf. Wollte eigentlich Windows 7 gleich testen, werde es mir aber verkneifen und abwarten.
    Microsoft Beta-Tester ist die Welt

  • 3.9.2009 um 09:12 von Ace

    Nachtrag…
    also wenn ich bedenke, dass die meisten Unternehmen noch auf XP fahren und dann mir die Upgradematrix auf Win7 ansehe, dann sage ich Prost, Mahlzeit…
    Es bedeutet eigentlich eine Neuinstallation !
    Da freut man sich doch oder ?

  • 3.9.2009 um 12:29 von Mettlog

    Eher Erleichterung…
    Der Hype um W7 ist doch leicht erklärt: Er kommt aus der Tatsache, was für ein Schrottprodukt Vista nun mal unbestritten ist und der Überraschung, dass man bei Microsoft jetzt scheinbar doch mal auf die Wünsche der Anwender eingegangen ist. Die wollen nämlich einfach nur mit den Kisten arbeiten und ihnen nicht dabei zusehen, wie sie mit sich selbst beschäftigt sind.

    Natürlich macht man das bei Microsoft nicht aus Menschenliebe, sondern aus der nackten Angst heraus, die man dort nach den letzten Jahren – berechtigterweise – wohl hatte. Wer etwas verkauft, das keiner will, der sägt an seiner eigenen Position.

    In den Unternehmen, die bisher XP einsetzen (meins gehört dazu) stellt man sich aber auch langsam Fragen. Ganz offensichtlich ist die Uhr für XP so gut wie abgelaufen. Neue Hardware-Technologie war noch nicht erfunden, als es erschien und IT-Abteilungen haben immer größere Schwierigkeiten, es überhaupt noch auf neuen Geräten ans Laufen zu bekommen, weil ganz offensichtlich auch die Treiber-Programmierer das Interesse an XP veloren haben oder die Integration zu aufwendig geworden ist, um sie noch rechtfertigen zu können.

    Vista ist aber Müll und war deshalb noch nie eine echte Alternative. Und vor dem logischen Schritt, das Betriebssystem gleich ganz zu wechseln und es mit einem X-nix- oder BSD-Derivat (MacOS) zu versuchen, haben die Verantwortlichen – völlig zu Recht – noch mehr Angst als vor den eher kleineren Inkompatiblitäten der bereits im Anlagevermögen vorhandenen Hard- und Software mit einer neuen Windows-Version.

    Von daher sind die kritiklosen Reaktionen durchaus zu verstehen: Windows 7 ist nämlich – Überraschung! – tatsächlich ganz brauchbar. Und die vermeintlichen Jubelschreie verstehe ich in erster Linie als erleichtertes Aufstöhnen auf allen Seiten.

    Natürlich ist es aufwendig, ein neues Betriebssystem auszurollen – aber keine ernsthafte IT-Abteilung würde doch jemals einfach eine Upgrade-DVD über eine verkorkste XP-Installation bügeln wollen. Es ist doch eher so, dass man ein neues Musterimage erstellt und ab dem nächsten Wechsel der Rechner nur auf die neuen Maschinen frisch drüberbügelt. Da dürfte es den meisten völlig gleichgültig sein, ob sie tagelang krampfhaft versuchen, aktuelle Hardware unter XP ans Laufen zu bringen oder unter Windows 7, das immerhin so gut wie alle Vista- und Windows Server 2008-Treiber schluckt.

  • 3.9.2009 um 12:54 von Ace

    zu "Erleichterung"
    Ja diese Aussage kann ich gut nachvollziehen…eine Erleichterung, dass man jetzt aber wirklich umstellen kann bzw. sollte…Aber ist das wirklich so? Besonders bei Unternehmen, die noch auf XP fahren, haben meistens recht alte Hardware, die man nicht ohne weiteres austauschen kann. Viele der Fachanwendungen funktionieren (noch) nicht auf dem neuen System…die Liste mit den Problemen läßt sich recht lang fortführen. Aber was tun ? Super viel Geld für die Umstellung ausgeben ? In der heutigen Zeit ein recht risikoreiches Unterfangen. Dazu kommt die Abhängigkeit und die fehlenden Standards… Ich glaube, dass trotz der Verbesserungen in Win7, das Produkt doch eher ein Ladenhüter werden wird. Es liegt nicht am Produkt selbst, sondern an der Zeit bzw. der Krise. Die Leute sind es einfach müde sich immer mit den gleichen Problemen runzuschlagen. Es gibt durchaus Alternativen, aber dazu muss man den Mut haben !

  • 3.9.2009 um 13:42 von Thomas F.

    DRM ein Thema?
    Eine Sache wundert mich, weil sie hier so gut wie nicht angesprochen wird.
    In VISTA – welches ich nicht benutze – ist ja ein recht restriktives DRM-System eingebunden, welches im Worst Case das Ausführen von Programmen oder Anzeigen von Medien verhindert, ohne den Benutzer danach zu fragen. Es soll dann so eine Art Bluescreen erscheinen.
    Windows 7 hat dieses System laut Aussagen einiger Websites 1:1 übernommen. Laufe ich also mit Win7 Gefahr, dass es mir irgendwann einmal verbietet, mir ein Lied anzuhören oder einen Film abzuspielen, weil es der Meinung ist, ich hätte kein Recht dazu? Verliere ich die Herrschaft über meinen PC?

    Dazu hätte ich gern einmal eine fundierte Aussage.

    Grüße
    Thomas

  • 3.9.2009 um 15:34 von Markus

    Soviel dazu…
    @Ace: Ja ich glaube du hast da wirklich etwas nicht verstanden. ^^
    Wenn man nämlich mal bedenkt wie Komplex so ein OS aufgebaut ist dann sollte man doch von selbst darauf kommen, dass es so einfach nicht ist.
    Außerdem gibt es eine so riesige Masse von Soft- und Hardware die sich stetig verändert, sodass es sehr schwierig ist sämtliche Kompatibilitäten herzustellen.
    Nur so nebenbei, nenne mir doch mal bitte eine Alternative zu Windows,
    die deiner Meinung nach "besser" ist!!!
    Ich kann nur sagen ich denke nicht das Microsoft sein OS rausbringt ohne das es Kompatibel mit SAP ist, also abwarten und den Tag nicht vor dem Abend loben.
    Zum Thema XP brauch ich glaub ich nicht viel zu sagen, es ist bald tot, auch wenn es sehr stabil läuft, es wird ganz einfach bald nicht mehr aktualisiert.
    Ich habe Windows 7 selbst ausprobiert und kann glaub ich mit gutem recht sagen (was ich von anderen Leuten nicht glaube), das es definitiv mehr Performance bietet und weniger Ressourcenfressend ist als Vista, soviel sei schonmal klar.
    Ich kann verstehen das viele User sich über Microsoft aufregen, aber ich denke mal eher dass es daher rührt das Windows einfach eine Monopolstellung besitzt und man als "normaler User" einfach keine wirkliche Alternative hat, also so geht es mir zumindestens.
    Man sollte aber dennoch sachlich und fundiert argumentieren,
    was mir hier bei einigen etwas zu kurz kommt.
    Ansonsten kann ich Mettlog nur zustimmen.

  • 3.9.2009 um 15:53 von Ace

    …der letzte Beitrag…
    @”soviel dazu ” so ziemlich alles bietet sich als Alternative zu Windows an ! Als “normaller” Nutzer gibt es nur das MacOS … meine Meinung…
    Aber das sollte man zuerst kennenlernen bevor man das gleich ablehnt. Natürlich ist Windows weit verbreitet, das soll aber nicht heissen, dass es dazu keine Alternativen gibt ! Nur die meisten Suchen erst gar nicht danach !

  • 3.9.2009 um 16:56 von Berndt Jung

    Windows 7
    Nachdem wir Win7-RC-64Bit Ultimate (Build 7100) über mehrere Wochen getestet und eingesetzt hatten, waren wir mit der Leistung, Kompatibilität, etc.
    - für fehlende 64-Bit-Treiber diverser Hersteller kann man MS wohl nicht verantwortlich machen – ausgesprochen zufrieden. Einige noch fehlende, bzw. deaktivierte Features, die in der RTM-Version noch hinzugefügt, bzw. verbessert werden sollten, ließen sich verschmerzen.
    Seit vergangener Wochehaben wir nun die "Final-Version" (Build 7600, über MSDNAA ) nun bereits zum vierten oder fünften Mal installiert und es tauchen plötzlich vorher nie gekannte, für uns unerklärliche Phenomäne auf.
    Die identischen Systeme, die zuvor tadellos liefen, stürzen plötzlich ab
    ( seit Jahren nicht mehr gekannte "Blue-Screens" tauchen sogar auf ) Wechseldatenträger sind plötzlich verschwunden ( Image-Wiederherstellung bringt keine Heilung etc. ) Acronis True Image Server (lief unter Viata 64-Bit und RC-Ultimate 64-Bit tadellos ) meldet plötzlich Kompatibilitätsprobleme und ist nicht mehr ausführbar. Also Merkwürdigkeiten, für die wir bisher keine Erklärung haben und die zur Ernüchterung führten. Die derzeit letzte Installation ( nichts, außer Installationsreihenfolge diverser Programme geändert ) scheint – bisher, mit Ausnahme Acronis True Image Server – zu laufen. Momentan sind wir extrem verunsichert und können seit der finalen Version ( Build 7600 ) in die Lobeshymnen nicht einstimmen.Sind wir ein Einzel- oder Sonderfall??

  • 3.9.2009 um 17:11 von Mettlog

    DRM etc.
    @Thomas F.:
    DRM selbst ist nur da eine Frage, wo auch DRM-geschützte Medien vorhanden sind. So lange man MP3s oder MPEG-Videos wiedergibt, ist man davon erst mal nicht betroffen. Das gilt auch für die verwandten Softwaresicherheitstechnologien: Firmenkunden haben neue Werkzeuge an die Hand bekommen, die selbst Administratoren die Installation von nicht passend signierten Anwendungen verbieten können – und die 64bit-Version installiert standardmäßig bereits nur Treiber, die eine Microsoft-WHQL-Signatur tragen. Das ist aber alles optional – wobei technisch rein theoretisch nicht auszuschließen ist, dass Microsoft eines Tages eine "schwarze Liste" von Anwendungen mit einem Windows-Update verbreitet und diese Anwendungen damit aushebelt – das ist allerdings extrem unwahrscheinlich. In Vista hat Microsoft aber im Vergleich zu XP die Wege gehärtet, die Medienströme durch das Betriebssystem gehen. Das ist auf Drängen der Medienindustrie passiert, weil Vista sonst nicht den Segen für die HD-DVD-Wiedergabe bekommen hätte. Die HD-DVD ist jetzt Geschichte, die Technologie aber nicht. Das hat auch nicht unbedingt etwas mit Windows zu tun oder dass Microsoft das gerne so hätte, sondern ganz klar damit, dass Microsoft in die Wohnzimmer will und die Medienindustrie auf solche "Schutzmaßnahmen" besteht – bei Computern ebenso wie bei "brauner" Ware. Und so lässt sich unter Vista nicht mehr so ohne Weiteres ein Stück Software als virtuelle Hardware installieren, wie das bei XP noch möglich ist. Außerdem hat das noch weitere nervige Nebeneffekte wie den, dass Digitalsound nicht gleichzeitig über mehr als eine Schnittstelle ausgegeben werden kann oder dass im Vergleich zu XP die Multi-Monitor-Konfigurationen beschränkt wurden. Wenn man seinen PC also an einen Flachbild-TV und an einen Verstärker angeschlossen hat, dann kann man in der Systemsteuerung nur noch wählen, ob der Sound über HDMI an den TV oder per SPDIF an den Verstärker ausgegeben wird, denn gleichzeitig geht das nicht mehr und das nervt. Und wenn man den Rechner als Festplatten-TV-Recorder verwendet, dann können die TV-Sender Flags setzen, mit denen festgelegt wird, ob man während der Wiedergabe die Werbung vorspulen darf oder nicht. Derzeit machen RTL und Co. das nicht, aber Windows ist darauf vorbereitet. DAS sind die eigentlichen Einschränkungen durch DRM. Und von diesen Einschränkungen ist man auch dann betroffen, wenn man gar keine HDCP-geschützten BluRay-Disks sehen möchte, die nur auf HDCP-fähigen Displays abgespielt werden können.

    @Ace: Das ist schon richtig, aber wenn man bereits ein paar Hunderttausend Euro in Softwarelizenzen und die Anpassung der ERP-Systeme gesteckt hat, dann wechselt man nicht mal so eben von Windows auf MacOS. Das kann man in einer Anwaltskanzelei oder bei einer Bäckerei vielleicht machen, aber nicht im Mittelstand oder in der Industrie.

  • 3.9.2009 um 20:19 von Ralf

    Die Kirche im Dorf
    Ich fand es schade, dass Microsoft Vista über weite Strecken vergeigt hatte. Aber im Gengensatz zu einigen hier, bin ich von Windows 7 (64bit!) nach 4 Wochen Dauereinsatz restlos überzeugt. Nein, ich werde nicht für diese Äußerung bezahlt.
    Ich konnte wirklich ALLE meine Hardware (inkl. Netzwerkscanner) sofort und im ersten Versuch anbinden (was mir als sehr erfahrenen Anwender unter Vista (sowohl 32 als auch 64 bit) nicht gelungen ist. Deswegen hatte ich bis zuletzt Windows XP am Laufen, da dort zum Beispiel der Netzwerkscanner einfach lief. Die Probleme mit Vista habe ich noch nicht unter Windows 7 wieder entdeckt und ja, mein altes System ist inzwischen komplett abgeschaltet!
    Wie schnell die anderen Systeme migriert werden richtet sich nach den Erfordernissen des Unternehmens und die Sorgfalt gebietet es, dass man die Testbasis natürlich verbreitert und noch mehr nutzt. Aber die Ergonomie und Geschwindigkeit von Windows 7 ist einfach Spitze. (Für die MacOS und Linux jünger: Windows 7 ist definitv konkurrenzfähig :) )
    Ich arbeite ausgesprochen gern damit und will im Gegensatz zum Vista, dass ich nur wg. der deutlich besseren Handschrift- und Spracherkennung (besser als XP) auf dem Tablet-PC hatte, nicht mehr zurück. Installieren, loslegen und wohlfühlen –> das war und ist mein Eindruck nach ca. 4 Wochen intensiven und produktiven Gebrauchs.

  • 4.9.2009 um 09:01 von Markus

    Soviel dazu…Re…
    Klar gibt es Alternativen aber keine Lohnenswerten, zumindest nicht für Firmen.
    Mac OS?????
    Das meinst du Ernst wenn du davon redest das am besten gleich alles funktionieren soll.
    1. Wie funktioniert denn dann die Kommunikation mit anderen Unternehmen die Windows haben (sind ja so gut wie alle), EXCEL, ACCES, Word usw..
    2. Welche Firma kann es sich leisten Apple Geräte für jeden Mitarbeiter bereitzustellen und wenn ja, inwiefern ist dies wirtschaftlich wenn man sowieso immer auf dem neuesten Stand sein will und seine Geräte alle 2 – 3 Jahre austauscht.
    Und 3. und letztens wer bitte soll das dann auch noch administrieren, schonmal daran gedacht??
    Das ist alles kaum realisierbar wenn man mal über den "Tellerrand" guckt und sich ein bisschen mehr gedanken macht.
    Zudem ist es für Apple ein leichtes, dafür zu sorgen das Lokal bei denen alles auf Anhieb funktioniert (sprich Hardware und Software), es funktioniert ja auch nur mit Apple-eigener Hardware. ^^

  • 4.9.2009 um 09:16 von Ace

    soviel dazu…re-re
    Hi !

    Also es funktioniert besser als Du vielleicht ahnst. 1. Wenn es unbedingt sein muss, gibt es auch Office für Mac, 2. eine Wokstation für die Mitarbeiter bewegt sich ebenfalls bei ca. 1200 Euro also auf dem iMac Niveau 3. die administration ist so einfach, dass selbst ein trainierter Affe das bewerksteliegen könnte. (Also man spart viel Zeit und Ärger)
    Aber ich kann viel erzählen… sieh Dir bitte die Infos auf der Apple Seite an und guck die Preise ebenfalls an…wenn Du mehr wissen willst, kannst Du Dir bestimmt in einem Laden das ganze auch Live ansehen…
    Ansonsten würde ich einfach mal zusammenzählen was eine vergleichbare konfiguration unter Windows kostet…da bin ich mal gespannt…! Abgesehen davon, was ist sooo schlimm an der Hardware ? Es funktioniert einfach…

  • 4.9.2009 um 13:09 von Stefan

    Kirche im Dorf lassen
    Ich arbeite seit 2,5 Jahren mit einem Lenovo T61 unter Vista (32-bit) und bin ausgesprochen zufrieden damit. Einige kleinere Einschränkungen wie z.B. das etwas willkürliche Verhalten des Cisco VPN Client laste ich nicht MS an. Andere Dinge wie z.B. das vielfach beschimpfte User Account Control sind gut gedacht, aber im Alltag nervig, so dass man leider dazu tendiert, diese Funktion wieder abzuschalten. Ansonsten muss ich feststellen, dass Win7 natürlich nicht das Rad neu erfindet, sondern Vista einfach nur fortschreibt. Aus meiner Sicht war Vista ein "technology preview", Win7 ist jetzt sozusagen die finale Version, und natürlich ist eine Menge verbessert worden, ohne eine Revolution auszulösen. Meine ersten erfahrungen mit der neuen Version sind durchweg positiv, auch schon dadruch, weil es problemlos auf meinem alten Lenovo T41 läuft (Treiber waren hier kein Problem). Wer natürlich Vista ausgelassen hat, der hat das Problem, dass er einen Wissens-Stau hat, der mit der Zeit immer drängender wird: allein all die neuen Techniken und Tools zur automatischen Installation erfordern eine Menge Lernaufwand und können nicht einfach mit dem bisher vorhandenen XP Know-How erldigt werden. Irgendwann muss man den Technologiewandel mitmachen, und wer ihn mit Vista ausgelassen hat, der hat jetzt umso größeren Aufwand, all das Verpasste nachzuholen – das gilt für Privatanwender wie für Unternehmen. Aussitzen hilft hier leider gar nicht, da man die Zeit nicht zurückdrehen kann – als IT-Verantworlicher in einem Unternehmen muss man sich darüer klar sein, Ideologien über Bord werden und sich ernsthaft an die Planung für den Umstieg machen.

  • 4.9.2009 um 14:05 von Markus

    Soviel dazu…Re…Re…Re…^^
    Mir ist schon klar das Mac OS ganz toll funktioniert, es wäre ja auch mehr als peinlich wenn dies nicht so wäre denn schließlich baut Apple nicht nur das Betriebssystem sondern auch noch die dazugehörige Hardware selber.
    Was ich lediglich sagen will ist das es es einfach nicht zu vergleichen ist ob man ein Betreibssystem auf seine eigene Hardware hin zuschneidet oder ob man wie Windows eigentlich die Kompatibilität mit fast allen Geräten sowie sämtlicher Hardware die es so auf dem Markt gibt herstellen will und das dann nicht alles sofort reibungslos funktioniert sondern halt für das eine oder andere Thema einfach nacharbeiten erforderlich sind ist in meinen Augen mehr als nur logisch.
    Mit dem Preis magst du ja vielleicht noch Recht haben aber ich glaube beim besten Willen nicht das es mit der Administration in einem großen Unternehmen mit verschiedenster spezieller Software wirklich so einfach ist.
    Du magst ja recht haben das es eine passable Alternative für den Endverbraucher darstellt (wenn man aufs spielen verzichten kann), mit ein bisschen Umgewöhnung leben kann oder so wie ich sogar spaß daran hat. Jedoch wenn wir von großen Unternehmen reden bin ich immernoch der Meinung das Windows einfach die beste und einfachste Lösung ist. Dazu hier mal ein Link, vielleicht kennst du ihn ja schon.
    http://neuerdings.com/2007/11/13/umstieg-von-windows-auf-mac-die-10-mac-mythen/

  • 5.9.2009 um 09:35 von Ace

    Soviel dazu …die Antwort…;)
    Hallo Marcus !
    Ich weiß sehr genau was es bedeutet ein recht großes Netzwerk zu administrieren… nur heutzutage ist das ja nicht wirklich ein Problem. Natürlich gibt es Anwendungen, die es nur für Windows gibt…diese laufen bei den meisten sowieso in einer Citrixumgebung. Das wird auch nötig sein, denn diese Software wird nicht so bald Win7 fit gemacht. Es gibt dazu mehr als genug Beispiele. Aber die einfachsten Sachen sind es die uns die Arbeit erleichtern, und diese kann man doch sehr viel einfacher bewerkstelligen. Natürlich ist Windows – in jeder Form – allgegenwärtig, das soll aber nicht heißen, dass das der Wahrheit letzter Schluss ist. Windows funktioniert hervorragend wenn die Umgebung homogen ist ! In anderen Fällen (mindestens 98 % heterogene Netzwerke) gibt es garantiert Probleme. Eine falsche .NET Version, fehlende oder andere ActiveX usw. und schon geht alles den Bach runter. Wer was anderes Behauptet, der lügt einfach… Wenn ich nur an das viel zitierte Office denke !!! Wehe man hat verschiedene Versionen und die lieben User nicht daran denken die Dokumente in dem entsprechenden Format zu speichern…ganz schnell wird man verzweifeln… aber ich bin mir sicher, dass ich das niemanden hier erzählen muss. Ich benutze auch Windows aber nur bei der Arbeit – bin ja dazu gezwungen ;) – aber auch Linux – administriere den Server auch selbst…;) Zu hause habe ich dann einen Mac und benutze Windows nur zum spielen…ein sinnvoller Einsatz ;) Ansonsten finde ich Windows zu überladen und unnötig kompliziert – im Vergleich versteht sich…aber ich kann nur sagen, guck euch das mal wirklich an ! Ich hatte auch am Anfang meine Probleme damit…man kommt ja aus der Windows Welt- aber es lohnt sich ! Ehrlich !!!

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