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Spam bleibt auch 2009 die größte Bedrohung der E-Mail-Sicherheit – besonders für Firmen, denn zunehmend werden legitime Infrastrukturen, zum Beispiel Unternehmensrechner, zum Spam-Versand eingesetzt.

Dies teilte der deutsche E-Mail-Sicherheitsspezialist eleven anlässlich des heute beginnenden 7. Deutschen Anti-Spam-Kongresses mit. Bis zum 16. September diskutieren IT-Sicherheitsexperten in Wiesbaden über aktuelle Spam-Trends und Möglichkeiten, die Gefahr einzudämmen.

Das Kapern von legitimen Infrastrukturen zum Spam-Versand betrifft vor allem Webmail-Dienste von ISPs sowie Rechner in Unternehmensnetzwerken. Als Folge geht das Aufkommen an unerwünschten Werbemails an Wochenenden signifikant zurück – im Durchschnitt über 20 Prozent. Dies erklärt auch die Stagnation des Spam-Aufkommens während der Sommermonate, wenn viele Unternehmensrechner aufgrund der Urlaubszeit ausgeschaltet sind.

“Die Botnets, über die heute der überwältigende Teil der Spam-E-Mails verbreitet wird, verfügen heute über eine fast unbegrenzte Kapazität. Spam-Wellen, durch die sich das durchschnittliche Spam-Aufkommen innerhalb kurzer Zeit um ein Vielfaches erhöht, sind heute keine Seltenheit. Angesicht dieser immer extremeren Belastung der Infrastrukturen von Unternehmen ist die wichtigste Aufgabe heute, sicherzustellen, dass geschäftsrelevante E-Mails zu jedem Zeitpunkt zugestellt und empfangen werden können”, so Robert Rothe, Gründer und Geschäftsführer von eleven.

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