Apple flickt kritische Sicherheitslücke in iTunes

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Das Unternehmen hat mit der Version 9.0.1 von iTunes eine kritische Sicherheitslücke geschlossen. Über eine manipulierte Wiedergabelisten-Datei im PLS-Format kann ein Angreifer einen Pufferüberlauf auslösen, der zum Absturz der Anwendung führt und das Ausführen beliebigen Schadcodes ermöglicht.

Die Sicherheitsanfälligkeit besteht nur in iTunes 9, das Steve Jobs vor rund zwei Wochen anlässlich der Einführung einer neuen iPod-Generation vorgestellt hat. Sie betrifft die Client- und Server-Varianten von Mac OS X 10.4.11 oder höher sowie Windows XP, Vista und 7.

Die neue iTunes-Version korrigiert auch verschiedene Fehler, darunter Probleme bei der Sortierung von Alben, die aus mehreren CDs bestehen, und bei der Synchronisierung von Podcasts. Zudem verbessert es auch die Performance der Musik-Software sowie den Abgleich von Apps mit iPod Touch und iPhone.

Die 82,95 Megabyte große Aktualisierung steht in Apples Download-Center bereit. Nutzer von Windows Vista 64-Bit müssen ein separates Update herunterladen, das 88,8 Megabyte groß ist.

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