RIM büßt beim BlackBerry-Verkauf ein

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Research In Motion (RIM) hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2010 insgesamt 8,3 Millionen BlackBerrys verkauft und 3,8 Millionen neue Abonnenten gewonnen. Analysten waren davon ausgegangen, dass die Zahl der Neukunden auf 4 Millionen steigt und der Handyhersteller zwischen 8,5 Millionen und 8,6 Millionen Geräte absetzt.

Als Ergebnis blieben auch die Umsätze des Unternehmens, die zwischen Juni und August bei 3,53 Milliarden Dollar lagen, hinter den Erwartungen von 3,62 Milliarden Dollar zurück. Der Quartalsumsatz stieg jedoch gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 37 Prozent an. Der Gewinn des Unternehmens ging um vier Prozent auf 475,6 Millionen Dollar zurück. Ursache dafür ist laut RIM die Beilegung eines Patentstreits mit Visto, der das Quartalsergebnis mit 112,8 Millionen Dollar belastet.

Nach Aussage von RIM-Chef Jim Balsillie wird die Käuferschicht für die BlackBerry-Geräte und mobile Anwendungen immer größer. “Wir sind darauf vorbereitet, uns mehr auf den Massenmarkt auszurichten”, sagte Balsillie. RIM sei damit in einer guten und aussichtsreichen Position. Er erwarte, dass die Verkaufszahlen langfristig “explodierten”.

RIM prognostiziert für das laufende dritte Fiskalquartal (bis 28. November) einen Umsatz zwischen 3,6 und 3,85 Milliarden Dollar, was einem Plus von bis zu 39 Prozent gegenüber dem dritten Vierteljahr des Geschäftsjahres 2009 entsprechen würde.