HP und Apple punkten bei Greenpeace

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Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat die Hardware-Hersteller Hewlett-Packard (HP) und Apple gelobt. HP habe ein Notebook auf den Markt gebracht, das soweit wie möglich auf umweltschädliche Substanzen verzichte, sagte Greenpeace bei der Präsentation der 13. Ausgabe des “Ratgebers Grüne Elektronik”.

Das Notebook von HP sei – abgesehen von Netzteil und Stromkabel – frei von Polyvinylchlorid (PVC) und bromierten Flammschutzmitteln (BFR). Der Hersteller folge damit dem Konkurrenten Apple der beide umweltschädliche Substanzen bereits im Vorjahr nicht mehr in seinen neuen Produkten eingesetzt habe, so die Umweltschützer.

“Damit steige auch der Druck auf die Mitbewerber, verstärkt auf umweltfreundliche Elektronikprodukte zu setzen”, sagte Greeenpeace-Sprecherin Claudia Sprinz. Auf Platz eins im Greenpeace-Ranking konnte sich Nokia behaupten, gefolgt von Samsung, Sony Ericsson und Philips. Sony verbesserte sich von Platz zwölf auf Platz acht.

Schlechte Noten von den Umweltschützern bekamen diesmal Dell und Lenovo, die den Ausstieg aus der Verwendung der Problemchemikalien PVC und BFR auf unbestimmte Zeit verschoben hätten. Auch der koreanische Konzern LG Electronics habe seine Zusage, bis Ende 2010 auf die beiden Substanzen zu verzichten, zurückgenommen.