Zwanzig Jahre digitales Bauhaus

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1989 wurde in Karlsruhe das ‘Zentrum für Kunst und Medientechnologie’ (ZKM) gegründet. Das Konzept ist einzigartig: Das ZKM versteht sich als “Mekka der Medienkunst” – und sammelt nicht nur Ausstellungsstücke, sondern stellt diese als “digitales Bauhaus” auch selbst her. silicon.de stellt das ZKM in einer Bildergalerie vor.

Gründungsdirektor Heinrich Klotz definierte die Ziele des ZKM 1992 so: “Das ZKM hat die Aufgabe, die schöpferischen Möglichkeiten einer Verbindung zwischen traditionellen Künsten und Medientechnologie auszuloten… Beide Seiten haben – für sich und miteinander – im ZKM einen Ort der Förderung. Als Vorbild kann das 1919 gegründete Bauhaus in Weimar gelten.”

Am ZKM sind drei Forschungsinstitute angesiedelt: das Institut für Bildmedien, das Institut für Musik und Akustik und das Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft. Das Zentrum beherbergt zudem zwei Museen: das Medienmuseum und das Museum für Neue Kunst.

Das ZKM sei ein Museum und mehr als ein Museum, so der heutige ZKM-Direktor Professor Peter Weibel. Als Museum erfülle es die klassische Mission des Sammelns, Bewahrens und Präsentierens von Kunstwerken. Als Zentrum betreibe das ZKM auch Forschung, Entwicklung und Produktion von Kunstwerken.