Kartellverfahren gegen IBMs Mainframes?

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Das US-Justizministerium hat jetzt eine kartellrechtliche Untersuchung bei IBM gestartet. Es wird geprüft ob IBM bei Mainframes, dem System Z, gegen Wettbewerbsrecht verstoßen hat.

Die Mitteilung kommt von der Computer and Communications Industry Association, der CCIA, die vor über 30 Jahren gegründet wurde, um IBMs starke Marktposition aufzuweichen.

Eine formelle Beschwerde, so ein Sprecher der CCIA, sei im September an das Justizministerium geleitet worden. Aus dem Ministerium ist derzeit über die Ermittlungen nichts zu vernehmen.

Doch, wie die Sprecherin erklärte, sei ein Mitglied der CCIA vom Ministerium aufgefordert worden, Informationen in dieser Sache weiterzuleiten. Zudem bestehe Grund zu der Annahme, dass weitere Unternehmen solche Aufforderungen bekommen haben.

Nun schließt man bei der CCIA aus dieser Anfrage, dass das Department of Justice eine Untersuchung anberaumt habe. Es hätten zudem Gespräche zwischen dem US-Ministerium und der Europäischen Kommission stattgefunden.

In der CCIA sind mehrere amerikanische Technologieunternehmen zusammengeschlossen. IBM jedoch zählt nicht zu den Mitgliedern. Die CCIA schätzt, dass mehr als 80 aller Unternehmens- und Regierungsdaten auf Mainframes gespeichert werden. Von den weltweit größten 1000 Unternehmen verwenden 95 Prozent Mainframes von IBM, so die CCIA weiter.

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