Microsoft und Red Hat virtualisieren gemeinsam

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Windows Server 2008 und Red Hat Enterprise Linux 5.4 unterstützen nun gegenseitig ihre Virtualisierungsumgebungen. Das Abkommen hatte zu seiner Zeit für großes Aufsehen gesorgt. So hatte doch Red Hat gegen das Abkommen zwischen Novell und Microsoft große Vorbehalte.

Diese Kooperationen sind indes nicht direkt zu vergleichen. Anders als bei Novell, wo es Absprachen bei Patenten und finanzielle Kompensationen gab, hat sich Red Hat darauf beschränkt, die Produkte interoperabel zu machen.

Jetzt teilten die beiden Unternehmen mit, dass Red Hat Enterprise Linux 5.4 unter Verwendung der Hypervisors Kernel Virtual Machine (KVM) mit Windows Server 2003, 2008 und Windows Server 2008 R2 als Gastbetriebssystemen klar kommt. Gleichzeitig können Server auf denen Windows Server 2008 Hyper-V, Microsoft Hyper-V Server 2008, Windows Server 2008 R2 Hyper-V oder Microsoft Hyper-V läuft mit Red Hat Enterprise Linux 5.2, 5.3 und 5.4 als Gastsystem betrieben werden.

Für einige ausgewählte Anwendungen wollen Microsoft und Red Hat sogar Support für das jeweils andere Gast-System gewähren. Diese sind im Fall von Red Hat die JBoss-Middleware und bei Microsoft-Produkten unterstützt Red Hat als Anwendung im Gastsystem den BizTalk Server, Exchange Server, SharePoint und weitere Microsoft-Produkte.

Wie Red Hat die Lizenzierung des Supports bei Red Hats Management-Tools handhaben wird, will der Hersteller in den nächsten Monaten mitteilen. Microsoft unterstützt RHEL 4 und 5 mit dem System Center Operations Manager 2007 R2. Damit der Virtual Machine Manager aber Red Hat als Gastsystem akzeptiert, muss der zuvor auf die neueste Version gebracht werden.

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