Microsoft stopft 34 Sicherheitslecks

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Wie gewöhnlich informiert Microsoft bereits im Vorfeld über die anstehenden Patches. Neben zahlreichen anderen sollen diesmal auch die viel diskutierten Lecks im SMB2-Treiber und im FTP-Dienst der Internet Information Services behoben werden.

Insgesamt sollen laut Microsoft für den Oktober 13 Sicherheitsupdates kommen. Acht davon seien kritisch. Insgesamt will Microsoft damit 34 Sicherheitslücken schließen. Damit übertrifft Microsoft den Rekordmonat Juni. Damals hatte der Hersteller 31 Lecks behoben.

Laut einer Vorankündigung des Microsoft Security Response Center (MSRC) behebt das Unternehmen in diesem Monat die schon bekannten Löcher im Server-Message-Block-2-Treiber (SMB2) und im FTP-Dienst der Internet Information Services. Darüber hinaus beseitigen die geplanten Updates Schwachstellen in Windows, Internet Explorer, Office, Silverlight, Forefront, Developer Tools und SQL Server. Die meisten Patches erfordern nach der Installation einen Neustart.

“Normalerweise geben wir bei der Vorankündigung nicht so viele Details bekannt, aber in diesem Fall sahen wir eine Notwendigkeit, damit sich unsere Kunden vorbereiten und die Updates so schnell wie möglich einspielen können”, erklärt Jerry Bryant vom MSRC-Team.

Neben den Sicherheitsbulletins hat Microsoft auch fünf nicht sicherheitsrelevante Updates angekündigt. Sie aktualisieren den Junk-E-Mail-Filter von Windows Mail, das Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software, das Media Center und das Media Center TVPack von Windows Vista. Außerdem verbessern sie die Stabilität von Windows 7 und Windows Server 2008 R2. Alle Updates können ab 13. Oktober um etwa 19 Uhr deutscher Zeit über die automatische Software-Aktualisierung von Windows oder das Microsoft-Download-Center heruntergeladen werden.

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