Das Für und Wider von Windows 7

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Die Hersteller sehen das Thema relativ nüchtern. “Ich glaube nicht, dass Kunden derzeit gezielt ihren Kauf verzögern, um auf Windows 7 zu warten”, erklärte Stefan Engel, Geschäftsführer von Acer Deutschlang. Dennoch wartet die Branche gespannt auf das neue Betriebssystem, das Engel vermutlich stellvertretend für die gesamte Industrie, ein deutlich besseres Produkt als den Vorgänger nennt.

Aber offenbar hat sich in den letzten Wochen vor der Veröffentlichung des Betriebssystems noch einiges getan. Von Microsoft heißt es jetzt, dass gerade Hersteller wie Acer und andere, eine sehr große Nachfrage nach neuer Hardware mit dem neuen Betriebssystem sehen.

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Aber was macht Windows 7 im Detail besser? Eine der wichtigsten Neuerungen ist neben zahlreichen anderen neuen und nützlichen Tools in Windows 7 sicherlich der XP-Mode. Der XP-Mode war zumindest für Karl-Erich Probst, dem CIO der BMW Group, der wichtigste bei der Entscheidung, schnell auf Windows 7 umzusatteln. Seit Anfang 2009 Arbeitet der bayerische Autobauer mit Windows 7. In den nächsten 12 Monaten sollen dann alle weltweiten 85.000 Arbeitsplätze bei BMW auf das neue Betriebssystem umgestellt werden.

Eine weitere Stärke von Windows 7 ist, dass es weniger ‘Windows’ mitschleift als der Vorgänger. Dem Grundsatz “weniger ist mehr” haben die Entwickler in Redmond offenbar einen großen Teil ihrer Entwicklungsarbeit zugedacht. So wurde das Betriebssystem an vielen Stellen optimiert und abgespeckt, ohne dass man das im Detail als Nutzer feststellen kann. Die Folge davon ist jedoch, dass das neue Betriebssystem – das ist wohl eine absolute Seltenheit in der Geschichte der Betriebssysteme – weniger Hardware-Ressourcen braucht als der Vorgänger. So kann Windows 7 auch auf einem Netbook laufen, was unter Vista nicht vorstellbar gewesen wäre. Software wie Windows Movie Maker oder Windows Mail kommen nun nicht mehr auf der Installations-CD mit – sondern wer auf diese Programme Wert legt, kann sie von Microsoft kostenlos herunterladen.

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