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Im Vergleich zu den britischen und französischen Kollegen sind die IT-Entscheider in deutschen Banken zurückhaltender, was den Wechsel der Kernbankenlösung angeht. Dies brachte eine von Sterling Commerce in Auftrag gegebene Studie zu Tage.

Vanson Bourne hat 300 Personen in Finanzinstituten in Deutschland, Frankreich und Großbritannien dazu befragt, ob Finanzhäuser einen Austausch ihrer Kernbankensysteme innerhalb der vergangenen zwölf Monate vorgenommen haben und wo dort die jeweilige Priorität lag.

Erneuerungsprojekte standen für die zehn Kernbankensysteme, die in der Studie überprüft wurden, bei deutschen Banken vor allem für den Bereich Kundenservice an. Darin eingeschlossen sind e-Commerce, Corporate Banking e-Services und Call-Center-Aktivitäten. Mehr als ein Drittel (38 Prozent) der deutschen Banken hat hier investiert. In Frankreich lag der Fokus auf CRM-Projekten (34 Prozent), in Großbritannien auf Kontoführung und Cash-Management-Projekten (32 Prozent).

Was die geplanten oder sich bereits in der Umsetzung befindlichen Change-Projekte angeht, so besteht bei allen Befragten Skepsis hinsichtlich einer reibungslosen Umsetzung. Zweifel und Ängste bei den Projektverantwortlichen sehen dabei landesspezifisch unterschiedlich aus.

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