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Pünktlich zum Marktstart von Windows 7 am 22. Oktober hat Microsoft auch den ersten Microsoft Store eröffnet. Vorbild war das Erfolgsmodell der Apple-Flagship-Stores – und schon auf den ersten Blick wird klar, dass man in Redmond nicht vorhat, ein Geheimnis aus dieser Vorbildfunktion zu machen.

Viel Weiß, große Glasfenster, wenige moderne Möbel, durchgestylte Hardware – auch der zweite Blick in den ersten Microsoft Store lässt keine Zweifel offen, wer Vater des Gedankens war. Sogar auf den Firmennamen über dem Eingang haben die Design-Strategen verzichtet. Nur das Windows-Logo weist den Weg – doch selbst das musste sich an den modernen Look anpassen.

Fotogalerie: Bummel durch Microsofts ersten Shop


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US-Kollege Robin Harris, der für uns den Rundgang durch den Shop gemacht hat, hat sich an so viel Apple-Ähnlichkeit jedoch nicht gestört. Schließlich gebe es wenig zu meckern an der Vorlage aus Cupertino. Deshalb habe Microsoft gut daran getan, sich nicht krampfhaft an einem eigenen – und möglicherwiese schlechterem – Konzept zu versuchen.

Immerhin: Einige Redmond-spezifische Besonderheiten gibt es doch. So sind die Wände voller riesiger Displays auf denen neutrale Unterwasserszenen ebenso zu sehen sind wie Werbung oder Videos. Hinzu kommen Surface-Tische, Microsofts Multitouch-Tablets, die ein bisschen wie ein Riesen-iPhone funktionieren.

Die neue Lust der IT-Konzerne am Ladengeschäft zahlt sich für die Kunden auf alle Fälle aus. Sie bekommen immer öfter die neuesten Produkte der Branche in bester Einkaufslage im schicken Ambiente präsentiert – jenseits vom Supermarktcharme der großen Elektronikketten.

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