Knapp 6000 Stellen fallen bei Microsoft weg

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Mit Windows 7, so hat der Konzern zum Launch des neuen Betriebssystems erklärt, soll es bis zu 350.000 neue Jobs geben – aber offenbar nicht bei Microsoft. Denn Redmond will stärker als bisher angekündigt auf die Kostenbremse drücken.

800 Stellen mehr als ursprünglich angekündigt sollen weltweit wegfallen, ein absolutes Novum bei dem erfolgsverwöhnten Konzern.

Am Mittwoch erklärte ein Unternehmenssprecher, dass die Streichungen in verschiedenen Bereichen weltweit erfolgen sollen. Damit würde Microsoft mehr als 6 Prozent der weltweit 91.000 Stellen abbauen.

Dagegen hatte Microsoft erst Ende Oktober erklärt, neue Stellen schaffen zu wollen. Allerdings sieht der Hersteller darin keinen Widerspruch. Die Prioritäten hätten sich geändert. So würden in einigen Bereichen Stellen abgebaut, andernorts wieder neue geschaffen. In Deutschland arbeiten rund 2400 Menschen für Microsoft, der Großteil davon am Firmensitz in Unterschleißheim bei München.

Microsoft-Personalchefin Lisa Brummel sagte seinerzeit, die Prioritäten innerhalb des Konzerns hätten sich verschoben. Es sei daher kein Widerspruch, dass Microsoft gleichzeitig Jobs schaffe und abbaue.

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