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Der Milliardär Mark Cuban – unter anderem Besitzer des NBA-Basketballteams Dallas Mavericks – ist bekannt für seine exzentrischen Ideen. Sein jüngster Vorschlag richtet sich gegen Google: Nach Cubans Rechnung kostet es eine Milliarde Dollar, um den Internetgiganten vom Thron zu stürzen.

In einem Blog-Eintrag schlägt er vor, jeder der 1000 beliebtesten Webseiten der Welt eine Million Dollar zu zahlen – wenn sie sich dafür von Google abwenden. Als zusätzlichen Anreiz könnten ihnen Microsoft und Yahoo noch bestimmte Traffic-Garantien geben.

Der Milliardär geht davon aus, dass dies dazu führen würde, dass Google recht schnell deutlich weniger gute Suchergebnisse bieten würde als die beiden Konkurrenten. Die Nutzer würden dann wohl relativ schnell abwandern.

Nach Cubans Meinung könnte man vor allem Medienunternehmen wie Rupert Murdochs News Corp. für ein solches Projekt gewinnen. Tatsächlich hatte Murdoch vor kurzem laut darüber nachgedacht, seine Webseiten für den Google-Index zu sperren.

Trotzdem wird Cubans Idee wohl nicht viel mehr als ein Gedankenspiel bleiben. Schließlich profitieren die 1000 beliebtesten Webseiten enorm vom Besucherstrom, der durch Google auf ihre Portale gelenkt wird. Dabei geht es um Einkünfte, die klar über dem von Mark Cuban gebotenen Betrag liegen. Zudem würden wohl auch die Wettbewerbshüter bei einer solch abgesprochenen Aktion nicht tatenlos zusehen.

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3 Kommentare zu Milliardär will Google-Aussteigern Belohnung zahlen

  • 18.11.2009 um 20:22 von Mißfeldt

    Milliarden gegen Google
    Hehe, wenn das so einfach wäre, hätte es Microsoft sicher längst gemacht. Aber, ich bin mir sicher: es wird in die Richtung gehen, nur eben nicht so direkt…

  • 19.11.2009 um 09:43 von Davie

    Milliarden gegen Google
    Meines Erachtens ein Zeichen von Schwäche. Besser wäre das Geld zu nutzen und
    zu beweisen, dass andere es besser können. Dann würden die Nutzer von selbst das Lager "Google" verlassen. Also viel Erfolg beim Besser machen.

  • 19.11.2009 um 15:47 von Herbert Almus

    Aber auch gar nichts verstanden, oh je
    Hoffentlich hat Herr Cuban mehr Ahnung vom Basketball. Von den "Regeln" des Internet versteht er definitiv weniger als meine 1960 verstorbene Großmutter.
    Da habe ich doch herzhaft lachen müssen.

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